Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

1095

Papst Urban II. ruft zum Kreuzzug auf.

1096
Beginn des 1. Kreuzzuges zur Befreiung des Heiligen Grabes

1099
Eroberung Jerusalems

1118
Hugo de Payens gründet mit acht weiteren französischen Rittern den Orden, der seinen Namen von seinem Quartier auf dem Tempelberg erhält, den sie von König Balduin II. in Form einer Abtretung von Teilen seiner Residenz erhalten:

“Die Arme Ritterschaft Christi vom Tempel Salomonis”.

Der Heilige Bernhard von Clairvaux, Abt und Wegbereiter des Templerordens, legte mit seinen Ausführungen, die die unterschiedlichen Ideale von Mönchtum und Rittertum in Einklang brachte, die Basis, dass diese Idee überhaupt Wirklichkeit werden konnte.

Bernhard_von_Clairvaux

Bernhard von Clairvaux – spiritueller und ideeler Förderer des Templerordens

Außerdem redigierte er die Ordensregel, die beim Konzil von Troyes kirchlich anerkannt wurde.

1128
Auf dem Konzil von Troyes bekommt der Templerorden seine kirchliche Anerkennung durch Papst Honorius II.  und den weißen Mantel, der sich an der Tracht der Zisterzienser orientierte, verliehen. Die Anerkennung durch den Papst auf einem Konzil ebnete auch wesentlich den weltlichen Erfolg des Ordens.

1147
Am 27. April gewährt Papst Eugen III. in Paris den Templern das Recht, ständig das rote Tatzenkreuz – das “Templerkreuz” – auf ihren Mänteln zu tragen.

1147 – 1149
2. Kreuzzug
Der Templerorden beteiligte sich vom 2. bis zum 7. Kreuzzug.

1187
Die Schlacht bei den “Hörnern von Hattin” hatte die vernichtende Niederlage des Kreuzritterheeres zur Folge. Jerusalem geht an die Moslems in der Folge der verlorenen Schlacht unter der Führung von Sultan Salah-ad-Din (Saladin) verloren.

1189 – 1192
3. Kreuzzug

1212 – 1204
4. Kreuzzug

1212
Neuer Sitz des Ordens wird der “Temple” in Paris.

1228 – 1229
5. Kreuzzug

1248 – 1254
6. Kreuzzug

1270
7. Kreuzzug

1291
Mit dem Fall Akkons hörten die Lateinischen Staaten im Heiligen Land auf zu existieren.

1293
Jacques de Molay wird auf Zypern zum Großmeister der Templer gewählt.

 1307
Am Freitag, dem 13. Oktober 1307, läßt König Philipp IV. fast alle Templer in seinem Land verhaften.

1311 – 1312
Das Konzil von Vienne widerstand dem Druck von König Philipp IV. und entschied, dass die im Templerprozess dem Orden vorgeworfene Häresie und Blasphemie nicht nachzuweisen sei. Auf dem Konzil zu Vienne hebt Papst Clemens V. auf Druck des Königs und ohne Zustimmung der Kirchenversammlung den Templerorden mit der Bulle “VOX IN EXCELSO” auf.

1314
Am 18. März wird Jacques de Molay zusammen mit dem Praeceptor der Normandie auf der Ilot des Juifs westlich der Ile de la Cité auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Noch im selben Jahr sterben König Philipp und Papst Clemens. In den nachfolgenden Jahrhunderten besteht der Orden in verschiedenen Ländern hauptsächlich Westeuropas weiter, unter anderem in Spanien, in Portugal und in Schottland.

 Jacques de Molay

1705
Der “Ordre Du Temple” rekonstituiert sich in Versailles mit neuen Statuten als Laienritterorden, der an die alten Traditionen anknüpft.

1805
Napoleon I.
Eine von Napoleon I. eingesetzte Kommission stellt die Unschuld des mittelalterlichen Ordens fest, der daraufhin vom Kaiser rehabilitiert wird.

1814
König Ludwig XVIII.
von Frankreich übernimmt das Protektorat über den Orden.

1853
Kaiser Napoleon III.
bestätigt am 18. Juli den Status des Ordens als “Ordo Supremus Militaris Hierosolymitani”.

1942
Während der Wirren des Zweiten Weltkrieges wird die Regentschaft ins neutrale Portugal verlegt.

1957
Bildung einer deutschen Observanz unter dem Namen “JAKOB MOLAY-COLLEGIUM des souveränen Tempelherren Ordens e.V.”  – 1972 gab sich der Generalkonvent den Namen Deutscher Tempelherren-Orden – ORDO MILITIÆ CRUCIS TEMPLI e.V.” Weltlich und geistlich stand Prof. Heuer dem Orden nun vor. Seit dieser Zeit wird am 16.12. dem offiziellen Gründungstag gedacht.

Gründungsfoto

1959
affiliiert sich der OMCT mit dem Ordo Supremus Militaris Hierosolymitani – Porto.

OMCT-DTHO Affiliierung OSMTH-Porto

 Bis 1964

1962 Ordensregierung

Entwicklungsschritte des Ordens:
Einführung des neuen Standes von affiliierten Ordensdamen (“Damen vom Tempelkreuz”),
mit Teilnahmerecht an der Ordensliturgie und an offenen Konventen, Durchführung caritativer Tätigkeiten

Gründung eines Konvents in Jerusalem,
der sich u.a. um die örtliche Verteilung der Sachspenden aus dem medizinischen Bereich kümmerte bzw. zur Studienfinanzierung christlich palästinensischen Stipendiaten beitrug

Neue Komtureien in Österreich und in der Schweiz
als weitere Höhepunkte der seinerzeitigen ordensgeschichtlichen Entwicklung

1983
Gründung eines ehrenamtlichen Templer-Hilfsdienstes der Komturei Dortmund, der bis zu seiner Einstellung auch Krankentransporte übernahm

1992
Verabschiedung der Charta für gemeinsame Tätigkeit aller Templer-Orden bei Achtung der gegenseitigen Unabhängigkeit:
Ökumene – Eintreten für Menschenwürde und Völkerverständigung – gemeinsame Forschung in der Templerhistorie – Austausch der Forschungserkenntnisse in gemeinsamen Foren

1997
Gründung des ORDO MILITÆ TEMPLI – OMT
als Dachorganisation europäischer Priorate christlich ökumenischer Templer.

OMCT Templerkreuz

 

 

 

 

 

 

 

2007
Beitritt des Ordo Militiae Crucis Templi-Belgien – Ridderorde der Tempelheren van Belgie, zu unserem Orden und Konstituierung als belgische Komturei flämischer Sprache

2013
Änderung der Ordensverfassung:
Aufnahme von residierenden Ordensdamen als gleichberechtigte Ordensangehörige mit allen Rechten und Pflichten durch Investierung in ökumenischen Gottesdienst auf den jeweiligen Generalkapitel

Wiederbelebung des Affiliiertenstandes:
Frauen und Männer werden in die weiter Ordensfamilie unter Bezugnahme auf das historische Vorbild der Bruderschaften des Templerordens aufgenommen und unterstützen den Orden ideell und materiell

Wir alle sind also aufgerufen, den begonnenen Weg unter Wahrung der Ordensdevise fortzusetzen:

“NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS,
SED NOMINI TUO DA GLORIAM “

Nicht uns, Herr, nicht uns,
sondern Deinem Namen gib Ehre!
(Psalm 115, Vers 1)