AUFNAHME VON ORDENSAFFILIIERTEN

OMCT-Wappen Komturei Saarland

Komturei Saarland

Im historischen Fokus der Templer-Forschung steht die Genese des Ordens. Nur wenige Forscher widmen sich dem Phänomen, dass der Orden in die damalige Gesellschaft in Spanien und Frankreich hinein eine enorme Ausstrahlungskraft hatte. So flossen dem Orden aus maßgeblich gesellschaftlichen Kreisen Schenkungen in Form von Geld und Immobilien zu. In der weiteren Entwicklung suchten die Spenderinnen und Spender zum Orden zu Lebzeiten auch eine räumliche Nähe, die dann auch über den Tod hinaus Bestand hatte: Die Bestattung auf dem Komtureifriedhof und Gottesdienste in Gedenken an die verstorbenen Gönnerinnen und Gönner waren die Folge.  Diese Entwicklung hatte dann logischerweise für die Kirche finanziell negative Folgen, so dass die Möglichkeit sich mit dem Orden zu affiliieren in den Beratungen der Laterankonzilien von 1179 und 1215 eine Begrenzung erfahren sollte.

Die Affiliierten trugen nicht nur durch die Schenkungen, sondern durch ihren gesellschaftlichen Einfluss nicht unwesentlich zum Aufstieg des Ordens bei. So gilt es nicht nur den Spuren des historischen Ordens zu folgen, sondern auch die Wirkungsgeschichte der Affiliierten in die Gegenwart zu transformieren.

2015 Aufnahme von Ordensaffiliierten Komturei SaarlandUnser Orden freut sich daher, dass es der Komturei Saarland gelungen ist, eine Frau und zwei Männer für den Dienst von Ordensaffiliierten zu gewinnen. Komtur Joachim Canaris nahm im Rahmen einer feierlichen Begegnung im Auftrag des Ordensmeisters Prior Dr. Schneider die Aufnahme vor und stellte der Interessentin und den Interessenten die traditionellen Gelöbnisfragen. Die Aushändigung der Urkunden und die Verleihung der Affiliierteninsignien waren der äußere Ausdruck der vollzogenen Standeserhöhung im Orden.

Die Ordensregierung gratuliert den neuen Ordensangehörigen zu ihrem vollzogenen Schritt in den Orden hinein und wünscht Ihnen auch im Namen der Ordensgemeinschaft Gottes Segen für den neuen Weg.

BESUCH DER EHEMALIGEN TEMPLER-KOMTUREI LIETZEN

Komtureikirche

Komtureikirche

Immer wieder verwenden wir in unserer Umgangssprache den Ausdruck, “da atmet die Geschichte”. Man erlebt dies immer wieder, wenn man sich in besonderen historischen Gemäuer oder Anlagen aufhält und sich die Zeit nimmt, diesen Eindruck tatsächlich auf sich wirken zu lassen. Gerade in der Umsetzung der templerischen Ideale in die Gegenwart ist darauf zu achten, dass der in der Gesellschaft verankerte “Templer-Mythos” nicht alles überlagert. Die Ausrichtung an wissenschaftlich fundierte historische Fakten ist dabei die eine Seite der Medaille, an der wir uns als Orden zu orientieren haben. OMCT Deutscher Tempelherren-OrdenKomturei Lietzen 1Die andere sehr wichtige Seite der Medaille aber ist der

Speicherhaus

Speicherhaus

Besuch der historischen Hinterlassenschaften des Ordens, um auch immer wieder einmal dem “Atem der Templerhistorie” zu begegnen. Zugegebenermaßen ist gerade letzteres in Deutschland besonders schwierig, da nicht viele historischen Zeugnisse der Templer vorhanden sind.

Wappen Ordenshaus Berlin-Brandenburg

Ein besonderes Geschenk ist es daher, wenn das Ordenshaus Berlin-Brandenburg nicht nur eine geistliche Heimat in der Tempelhofer-Dorfkirche – die auf die dortige Komturei zurückzuführen ist – gefunden hat, sondern auch noch die Möglichkeit hat, in erreichbarer Nähe auf die weltiche Hinterlassenschaft des Templerordens zu treffen.

Ziel der Ausfahrt des Ordenshauses Berlin-Brandenburg war daher die letzte in Teilen erhaltene Komturei des Templerordens in Brandenburg: die Komturei Lietzen. Sie 1229 als Kommende gegründet und 1232 vom Templerorden als Komturei errichtet. Nach der Vernichtung des Ordens ging der Besitz zum Johanniterordens über.

Komturei LietzenDurch die Säkularisation kam die ehemalige Komturei schließlich 1814 in den Besitz von Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg. Durch die Beteiligung am Hitler-Attentat 1944 wurde der Familienbesitz durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt. Im Zuge des sowjetischen Bodenreform wurde der Besitz 1945 dann enteignet und kam erst wieder 1993 in den Besitz der Familie Hardenberg und ist auch deren Wohnsitz.

Die teilnehmenden Ordensangehörigen ließen die Eindrücke der beeindruckenden Hinterlassenschaft des Templerordens und der Erweiterungen im Laufe der Geschichte auf sich wirken. Bei diesem Besuch wurden auch erste Kontakte zur fürstlichen Familie von Hardenberg geknüpft.

 

SPENDENSAMMLUNG IN DER MICHAELIS-VESPER

Marktkirche St. Georgii et Jacobi

Marktkirche St. Georgii et Jacobi

Es ist zur gemeinsamen Tradition der OMCT-Wappen Komturei HannoverMarktkirchengemeinde und der Komturei Hannover-Norddeutschland geworden, dass im Anschluss an die Vesper für einen caritativen Zweck gesammelt wird. Dem Orden ist es dabei ein zusätzliches Anliegen, die gesammelte Kollekte mindestens zu verdoppeln.

stopconcussions Hannover OMCT Deutscher Tempelherren-OrdenIn diesem Jahr haben wir uns für das Projekt “stopconcussions e.V.” in Hannover entschieden. Laut des Kuratoriums ZNS erleiden in der Bundesrepublik Deutschland jährlich ca. 300.000 Menschen Hirnverletzungen, sei es bei Auto- oder Arbeitsunfällen im Haushalt oder bedauerlicherweise auch bei Sportunfällen. Hirnschäden sind der größte Verursacher von Behinderungen durch unfallbedingte Kopfverletzungen bei Menschen unter 44 Jahren.

Um es ganz klar zu sagen, eine Gehirnerschütterung ist nicht schlimmer als zum Beispiel eine Muskelzerrung, jedoch nur wenn sie erkannt wird und die notwendige Behandlung erfährt. Wird jedoch eine Gehirnerschütterung weder erkannt noch behandelt, so können die Langzeitschäden für den oder die betroffenen Sportler verheerend sein. Noch schlimmer wird es in dem Moment wo auf eine nicht diagnostizierte Gehirnerschütterung innerhalb kurzer Zeit eine zweite Gehirnerschütterung erfolgt. Dieses sogenannte „Second Impact Syndrom“ kann durchaus tödlich für die verletzten Sportler enden und muss unbedingt verhindert werden, da sowohl die Langzeitschäden für das Gehirn und auch die Therapiemöglichkeiten für diese Verletzung noch nicht wirklich erforscht sind. Aus diesem Grund setzt sich Stopconcussions Germany e.V. für die Veränderung unserer Denkweise im Hinblick auf diese Verletzung mit dem Motto – „Ändere Deine Einstellung, nicht das Spiel…“ ein, sammelt Spenden, sucht Sponsoren und wirbt um eine fördernde Mitgliederbasis.

Der 4-Punkte-Plan “Aufklären – Vorbeugen – Heilen – Forschen” ist dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen. In Zusammenarbeit mit dem Verein soll dieser wichtige Grundgedanke auch exemplarisch in Kindergärten von Hannover durch eine entsprechende Schulung der Erzieherinnen und Erzieher Eingang finden. Gerade was Kinder betrifft, wird dieser Unfall selten ernst genommen. Dabei sind es gerade die Kleinen, die am meisten davon betroffen sind. Oft werden diese Kinder nicht einmal einem Arzt vorgestellt und am nächsten Tag wirder in die Schule oder Kita gebracht. Hier ist eindeutig Handlungsbedarf, den die Komturei mit unterstützen möchte.

MICHAELIS-LICHTVESPER IN DER MARKTKIRCHE ZU HANNOVER

Erzengel Michael OMCT Deutscher Tempelherren-OrdenDie Komturei Hannover-Norddeutschland hat OMCT-Wappen Komturei Hannoverden Erzengel Michael und seinen Gedenktag zum geistlichen und weltlichen Festtag bestimmt und begeht diesen traditionell mit einem ökumenischen Vesper-Gottesdienst in der Marktkirche St. Georgii et Jacobi zu Hannover. Pastor Dietmar Dohrmann und Ordensprior Dr. Schneider standen dem Gottesdienst vor, der zusammen mit der Marktkirchengemeinde gefeiert wurde.

Als Leitgedanken setzte sich Prior Dr. Schneider mit der in der Gesellschaft vorhandenen Konsumentenhaltung auseinander, die aber auch immer wieder das praktizierte Christsein umfasst. Diese Haltung wird im caritativen Einsatz auch dadurch erleichtert, dass die Kirchen Hilfsorganisationen unterhalten, die sich dem Anliegen der Hilfe für bedürftige Mitmenschen “quasi professionell” annehmen, so dass der Einsatz einer finanziellen Spende zu genügen scheint. Eine finanzielle Spende ist mit Sicherheit unverzichtbar, um die Arbeit am Laufen zu halten, deckt aber eben nicht das gesamte Spektrum des eigenen Handelns ab. Gefragt ist – gerade in dieser Zeit – auch unser aller persönlicher Einsatz für Bedürftige. Jesus zu begegnen heißt gerade, sein Wort Wirklichkeit werden zu lassen: “Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

ZU GAST IN DER MARIENBURG

OMCT MarienburgAm 18.07.2015 genossen wir als kleine Abordnung der Komturei Hannover-Norddeutschland, OMCT-Wappen Komturei HannoverOrdensangehörige und Gäste, eine interessante Führung über den Weg der Welfen vom Kurfürstentum bis zum österreichischen Exil des letzten Königs. Dabei wurde uns die spannende Historie der Welfen mit ihrer 1000-jährigen Geschichte als ältestes Fürstengeschlecht Europas – prägend für die Region, der europäischen sowie der Weltgeschichte – nähergebracht.

Während der Führung bestaunten wir u.a. die Insignien des Königreichs Hannover, welche als Ensemble das erste Mal überhaupt öffentlich gezeigt wurden! Nach dem einzigartigen Rundgang erkundeten wir die Umgebung um das Schloss herum bei einem Spaziergang und ließen uns danach in der ehemaligen Remise und dem Burghof bei Kaffe und Kuchen  sowie einem kleinen Imbiss nieder. Im schönen Burghof lauschten wir dann den Erzählungen unseres OBr. Joachim, welcher selbst 25 Jahre Vorsitzender des Welfenbundes war.

Er wartete dabei mit interessanten und spannenden Anekdoten und Begebenheiten der bewegten 1000-jährigen Geschichte des Fürstenhauses auf, die der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Zum Schluss deutete OBr. Joachim noch ein ganz besonderes Bonbon an – eine Verbindung der Welfen zu den Templern, aber dies ist eine ganz andere Geschichte…

Ein unvergesslicher Nachmittag – vielen Dank dafür an OBr. Joachim, es war ein tolles Erlebnis! [OBr. Mai]

LEITGEDANKEN ZUR ORDENSAUFNAHME

Ordensprior Dr. Schneider

Ordensprior Dr. Schneider

In der Ansprache verdeutliche Ordensprior Dr. Schneider, dass auch heute noch wie damals geistlicher Geleitschutz von hoher Bedeutung ist. Wer sich auf den historischen Templerorden beruft, muss sich auch in der Gegenwart an den aktualisierten Ordensidealen messen lassen.

Geleitschutz geben heißt in aktualisierter Form, überall dort, wo man öffentlich Verantwortung trägt, sich sprachlichen Pfeilen wie diesen mutig entgegenzustellen: “Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber …!” Geleitschutz geben heißt heute, überall dort, wo man diesen Aussagen entgegentreten kann, das Feuer geistiger Brandstifter zu löschen, damit nicht in Folge davon Wohnheime für Asylsuchende brennen.

Wir müssen uns aber auch am Ideal Christi messen lassen und am Ende der Welt die entscheidende Frage beantworten, ob wir den Geringsten unter uns so begegnet sind als ob wir Jesus Christus begegnen.

Für unseren Orden gilt es, sich jederzeit messen zu lassen, und zwar auch von denen, die uns in der Gesellschaft kritisch gegenüberstehen.
Für uns gilt, dass wir zurückbleiben, unseren Idealen nicht mehr gerecht werden, wenn wir mit den caritativen Aufgaben unserer Zeit nicht wachsen.

Wer mit den caritativen Aufgaben wächst, wird auch als Orden in seiner Gesamtheit wachsen, denn Christus im Sinne seiner Anfragen an uns, so zu bekleiden, macht auch anziehend für andere. Dabei sollen wir uns vom Ordensideal aus Psalm 115,1 leiten lassen: Nicht uns Herr, nicht uns, sonderen deinem Namen gib Ehre.

AUFNAHME IN DEN ORDEN: MÄNNER LEISTEN IHREN BEITRAG ZUR VERWIRKLICHUNG DES ORDENSIDEALS

Postulanten

Postulanten

Im Hauptgottesdienst des Generalkapitels zu Fulda wurden sechs Postulanten dem Ordensmeister Dr. Schneider zur Rezipierung vorgestellt. Vier der Postulanten stammen aus dem Ordenshaus Berlin-Brandenburg und ein Postulant aus der Komturei Hannover-Norddeutschland sowie ein Postulant aus der Schweiz, der sich der Komturei angeschlossen hat.

Postulanten

Postulanten

Das verpflichtende Ordensseminar wurde in Berlin-Tempelhof durchgeführt, während dem Bewerber aus der Schweiz der Ausnahmeweg des Fernseminars zugebilligt wurde. Durch die Mitwirkung am Komtureileben konnten sie innerhalb des Vorbereitungsjahres in den Orden hineinwachsen.

Der große verändernde Schritt in ihrem Leben begann mit dem gemeinsamen Einzug in die Michaels-Kirche, bei dem die künftigen Ordensritter ihren Mantel über dem Arm erstmals mit sich führten. Die dem Rundbau der Grabeskirche zu Jerusalem nachempfundene alte Kirche führte für alle Ordensangehörigen – allein durch die Atmosphäre, die dieses Haus Gottes ausstrahlt – zu einem tiefen persönlichen, geistlichen Erlebnis. Hier war es möglich, dass sich alle anwesenden Ordensangehörigen um den Tisch des Herrn gemeinsam versammeln konnten.

Rezipierung durch Ritterschlag

Rezipierung durch Ritterschlag

Im Vortrag der Regual Moderna wurde an die alten Ideale des historischen Templerordens erinnert, die uns in Anpassung an die heutige Zeit Richtschnur sind. In der Konsenserklärung bekundeten die Postulanten ihre Bereitschaft zur Umsetzung der Templerideale, der Ordensregeln und der Ordensverfassung. Im alten Ritual – der Gürtung mit dem Zingulum – wurde den Postulanten verdeutlicht, dass Gott sie künftig führen möge. Bei der Rezipierung wurde jeder Einzelne von ihnen mit dem Ordensschwert zum Rechtsritter

Einkleidung mit dem Ordensmantel

Einkleidung mit dem Ordensmantel

geschlagen. Durch die Einkleidung mit dem Ordensmantel wurde auch optisch zum Ausdruck gebracht, dass alle unter dem Mantel gleich und diesen Anspruch auch leben sollen.

Selbst wenn man die hier verkürzt dargestellte Zeremonie noch ausführlicher beschreiben würde, käme auch diese nie der Empfindung nahe, die man nur erleben kann.

Die Ordensregierung und alle Ordensangehörigen wünschen den neuen Ordensrittern auf ihrem Weg – im und mit dem Orden – Gottes Segen.

AUFNAHME IN DEN ORDEN: FRAUEN LEISTEN IHREN BEITRAG ZUR VERWIRKLICHUNG DES ORDENSIDEALS

Aufnahme einer Postulantin

Aufnahme einer Postulantin

Beim Hauptgottesdienst anlässlich des Generalkapitel werden einmal im Jahr Frauen und Männer als gleich-berechtigte Ordensangehörige in den Orden aufgenommen. Ordens-affiliierte können sowohl in diesem Gottesdienst als auch im Laufe eines Ordensjahres Zugang zum Orden finden.

So hat sich in diesem Jahr aus der Komturei Oberderdingen-Süddeutschland eine Ordensaffiliierte auf den inneren Weg gemacht, durch die Mitarbeit im Komtureileben und in Auseinandersetzung mit den Inhalten des Ordensseminars, dem Ziel der Investierung zur Ordensdame näherzukommen.

In diesem Gottesdienst wurde die nächste Stufe auf dem Weg zur Ordensdame durch die Aufnahme als Postulantin erreicht. Von nun an darf die neue Postulantin mitentscheidend auf allen Konventen vertreten sein.

Die Ordensregierung und alle Ordensangehörigen wünschen unserer neuen Postulantin auf ihrem weiteren Weg Gottes Segen.

AUFNAHME VON ORDENSMINISTRANTINNEN IN DEN ORDEN

MInistrantenaufnahme in den Orden

Aufnahme von Mia und Cornelia als Ordensministrantinnen

Unser Orden bezieht bei der Umsetzung des Ordensideals nicht nur die Erwachsenen ein, sondern hat auch nach der bestehenden Ordensverfassung den Auftrag, junge Menschen mit den Ideen des Ordens vertraut zu machen. Ältere Kinder und Jugendliche sollen sich daher in einem ersten Schritt in die Ordensgottesdienste einbringen, wobei der Orden an den Ministrantendienst anknüpft, der in der römisch-katholischen, orthodoxen, anglikanischen, alt-katholischen und mancherorts auch evangelischen Kirche als Tradition vorzufinden ist.

Wie bei den Erwachsenen ist die Taufe die erste Voraussetzung für die Einbeziehung in diesen Dienst. Bei Kindern spielt auch die geistliche Reife eine entscheidende Bedingung, um der damit verbundenen Aufgabe gerecht werden zu können.

In diesem Jahr kamen aus der Komturei Oberderdingen-Süddeutschland und aus dem Ordenshaus Berlin-Brandenburg die Mädchen, die sich vorbereitet auf diesen Weg begeben haben. Sie versprachen dem Ordensprior bei der Aufnahmezeremonie, kontinuierlich ihren Beitrag zur liturgischen Assistenz zu leisten.

Die Ordensregierung und die Ordensangehörigen wünschen den beiden neuen Ordensministrantinnen Gottes Segen für Ihren Dienst.

VERTRETER DER KOPTISCHEN KIRCHE ZU GAST AUF DEM GENERALKAPITEL

Friedensgruß v. Pater Schenouda u. Prior Dr. Schneider

Friedensgruß v. Pater Schenouda u. Prior Dr. Schneider

Unseren Ordensidealen gemäß suchen wir vertiefte ökumenische Beziehungen zu allen christliche Kirchen, da auch der Orden als solches in sich ökumenisch ausgerichtet ist. Durch die Aufnahme getaufter Christinnen und Christen in den Orden – unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit – der Mitarbeit von Ordensgeistlichen aus verschiedenen Kirchen und durch das konkrete Ordensleben, versuchen wir einen Beitrag zum Ziel der Einheit in Vielfalt zu leisten. Unsere Ordensangehörigen sollen auch in ihren jeweiligen Kirchen einen Beitrag zur lebendigen Ökumene leisten.

Auf diesem Generalkapitel haben wir Vertreter der koptischen Kirche eingeladen, um deren Spiritualität und kirchliches Leben näher kennen lernen zu können. Ebenso stand das Leben der koptischen Christinnen und Christen in Deutschland im Mittelpunkt des Interesses.  Die Lage der koptischen Kirche und seiner Gläubigen in Ägypten, die immer wieder Anlass zur Sorge gibt, kam ebenso zur Sprache. Die Informationen aus erster Hand umfassten aber auch die wichtige soziale Arbeit in Ägypten, die von Deutschland aus mit unterstützt wird. Unser Orden nahm die Ausführungen zum Anlass, um sich an der sozialen Arbeit von Bischof Anba Damian für Kinder und Jugendliche in Ägypten, durch eine Spende zu beteiligen.

Die tiefe Spiritualität, die bei den Vertretern der koptischen Kirche spürbar war und der intensive Gedankenaustausch haben bei den Ordensangehörigen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.