Dankbarer Rückblick

Wer sich schon einmal persönlich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela gemacht hat – und zwar unabhängig davon wie groß die zurückgelegte Strecke war – wird tiefe Erinnerungen und Erfahrungen auf diesem Weg gemacht haben. Die auf diesem Weg gemachten Bilder können aber nur die Orte wiedergeben, die man erreicht und gesehen hat und die vielen üblichen Selfies machen es ja sogar möglich, dass sich auch der einsamste Pilger unterwegs irgendwie selbst in dieses Bild hineinschmuggeln kann.

Artikel lesen

Nachhaltige Unterstützung der Integration christlich-persischer Flüchtlinge – Sommerausflug der Komturei Michaelis-Niedersachsen

Die Komturei Michaelis Niedersachsen hat dem Flüchtlingsprojekt der Gartenkirche Hannover drei Laptops zur Unterstützung der Integration christlicher Flüchtlinge aus dem persisch, kurdischen Kulturkreis übergeben. Das Projekt wird schon seit 2013 erfolgreich von der Gartenkirche incl. regelmäßiger Deutschkurse durchgeführt. Ziel ist die erfolgreiche Integration der Teilnehmenden in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt.

Artikel lesen

Erhebung des Ordenshauses zur Komturei St. Georg

Der lange Weg findet nun seinen würdigen Abschluss – so oder so ähnlich mögen es viele empfunden haben, die von Anfang an dabei waren.

Das Samenkorn zu dieser Entwicklung wurde mit dem Generalkapitel 2012 in Berlin, anlässlich des 800jährigen Jubiläums der Tempelhofer Dorfkirche, die auf eine Templergründung zurückgeht, gelegt.

Artikel lesen

FACETTEN FÜGEN SICH ZUM GANZEN – VORABEND EINES GENERALKAPITELS

Auch wenn es Ordensleben in Begegnungen der Komtureien und Ordenhäuser gibt, ist dies dennoch nur ein kleiner Teil des alltäglichen Lebens. Jeder von uns ist immer auf dem Weg an der eigenen Einstellung zu arbeiten, dass dies nicht nur ein punktueller Teil des Lebens ist und ansonsten eine untergeordnete Rolle spielt. Dies gilt umso mehr für diejenigen Ordensangehörigen, denen es zumindest noch nicht vergönnt ist, im Umkreis des eigenen Wohnortes zumindest ein Ordenshaus vorzufinden oder die daran beauftragt arbeiten, ein Ordenshaus aufzubauen.

Artikel lesen

WIR TEILEN DIE TRAUER UM DIE OPFER

Berliner GedächtniskircheAm zweiten Weihnachtsfeiertag haben Ordensangehörige des Ordenshauses Berlin-Brandenburg, OBr. Wolf, Ordenspostulantin Christine und Ordensministrantin Mia stellvertretend für alle von uns der Opfer des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gedacht.

Blumenniederlegung nach dem Berliner AttentatDa wo Worte nicht in der Lage sind das Innerste zum Ausdruck zu bringen, übersteigen die Symbole das, was nicht gesagt, aber gefühlt wird: Die Niederlegung von drei weißen Rosen sind ein Zeichen der Trauer um die unschuldigen Opfer, die wir aber aufgefangen wissen in der Liebe Gottes. Die Entzündung von Kerzen am Ort des Anschlags und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sind ein Zeichen unserer Hoffnung.  Wir setzen mit den Kerzen das Zeichen des Glauben, das sich erleuchtend in das Dunkel des Todes stellt, das aber auch in selbst verzehrender Liebe ein Zeichen gegen den Hass ist.

Unsere Ordensangehörigen konnten deutlich sehen und spüren, wie die anwesenden Menschen Anteil nahmen. Viele hatten Tränen in den Augen, waren sehr schweigsam in der Stille auf dem Markt, auf dem keine Musik mehr aus den Weihnachtsständen kam. Nur drei kirchlichen Trompetenbläsern war es gestattet, leise kirchlich-weihnachtliche Musik am Eingang der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu spielen.

Die anteilnehmende Anwesenheit vieler Menschen erfüllt den kalten Ort des Schreckens mit menschlicher Wärme. Wir alle hoffen, dass es den Angehörigen helfen möge, das Untragbare tragen zu können und sind mit ihnen im Gebet verbunden.

Eintrag ins Kondolenzbuch für die Attentatsopfer

 

Tempelritter spenden an Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen”

Seit nun 10 Jahren leitet Frau Ingrid Hartge den Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen” in Merzig-Fitten. In diesem Jahr konnte sie zu einer Adventsfeier neben zahlreichen Eltern mit Kindern und den Vereinsmitgliedern eine Gesandtschaft des Deutschen Tempelherren-Ordens – OMCT begrüßen.

Der Ordenskanzler und Komtur Joachim Canaris überreichte Frau Hartge einen Spendenscheck über 800 € als Unterstützung der so wichtigen, therapeutischen Hilfe an behinderten Kindern, den diese dankbar entgegennahm. Die Kinder staunten sehr über die Ritter und die Ordensdame, die eigens in ihren weißen Mänteln mit dem roten Tatzenkreuz zu diesem Anlass erschienen waren.

Der Deutsche Tempelherren-Orden – OMCT ist die älteste Wiederbelebung in Deutschland nach dem 1118 gegründeten und 1312 durch den französischen König Philipp der Schöne aufgelösten Orden. Der Orden verfügt in ganz Deutschland über mehrere Niederlassungen. Im Saarland gibt es seit 2013 eine Komturei mit Sitz in Merzig.

Wir kämpfen nicht mehr mit dem Schwert. Soziales Engagement für Hilfsbedürftige ist eines von vielen Zielen unseres christlich-ökumenischen Ritterordens”, so Joachim Canaris Komtur und Kanzler im Templerorden.

Amtliches Mitteilungsblatt der Kreisstadt Merzig

SPENDENPROJEKT: FÖRDERUNG DER EINHEIT VON KIND UND PFERD

Der Komturei Bernhard v. Clairvaux – Saarland war es ein Anliegen, sich im Sinne der Ordenscaritas an die Seite hilfsbedürftiger Kinder zu stellen.

Das Templersiegel, das vielseitig gedeutet werden kann, umfasst auch die Interpretationsmöglichkeit des Armutsgelübdes und den Grundgedanken der sich sorgenden Brüderlichkeit. Teilen im Falle der Not ist im besten Sinne erste Hilfe für diejenigen, die sie benötigen.

Was kann es also auch von dieser Symbolik herrührend Schöneres geben, als ein Projekt zu fördern, das die frühere Einheit der Tempelritter mit ihren Pferden überträgt auf Kinder mit Handicaps, die durch die erlebte Einheit mit den Pferden wachsen.

Mit großer Freude haben sich Ordensangehörige auf den Weg gemacht, um im Rahmen der Adventsfeier des Vereins einen Beitrag zu leisten, dass die erfolgreiche therapeutische Arbeit auch im Jahr 2017 uneingeschränkt fortgesetzt werden kann.