SPENDE ZUGUNSTEN EINER KINDERTAGESSTÄTTE

Pastor Pehle-Oesterreich  mit Komtur em. Coppens

Pastor Pehle-Oesterreich
mit Komtur em. Coppens

Unser Orden pflegt vielfältige ökumenische Beziehungen zu den Kirchengemeinden vor Ort. So ist es guter Brauch, in Verbindung mit einer Feier eines Ordensgottesdienstes in einer lokalen Kirchengemeinde auch dringende soziale Projekte zu fördern.

Aus der Vielzahl förderungswürdiger Projekte wählte die Komturei Hannover-Niedersachsen ein Anliegen aus, das in einer guten Verbindung zu den sozialen Tätigkeiten des historischen Templerordens steht.

Die Spende soll nun für besondere soziale Aktivitäten der Kindertagesstätte der Lister Kirchen in Hannover eingesetzt werden.

AFFILIIERTENAUFNAHME IN DER MICHAELIS-VESPER

Im Zeitabschnitt von 1132 – 1135 weisen historische Berichte darauf hin, dass die Ritter des Templerordens Einheimischen, Pilgern und Armen, Trost und Hilfe zukommen ließen, die die Grabeskirche zu Jerusalem besuchten.

Der Orden kümmerte sich aber auch um die meist armen Wallfahrer im Abendland, und zwar besonders in Hospizen, die an Straßenknotenpunkten errichtet waren.

Diese historische Tradition belebt der heutige Orden neu, in dem er caritative Projekte pflegt, die bspw. Armen und Hilfsbedürftigen im Allgemeinen und hilfs- und schutzbedürftigen Frauen und Kindern im Besonderen zu Gute kommen.

1135 regte Papst Innozenz II. beim Konzil von Pisa an, zur finanziellen Unterstützung die Templer-Brüderschaften zu gründen. Dieser historische Bezug ist die Basis für den heutigen Deutschen Tempelherren-Orden, der die Ordensaffiliierten als Teil der Ordensfamilie ins Leben rief.

Der Orden entsprach der Bitte eines Bewerbers als Affiliierter einen Beitrag zu dieser großen Aufgabe leisten zu wollen. Der Kandidat für diesen Ordensstand versprach dem Ordensmeister öffentlich in der Michaelis-Vesper, den Orden materiell und ideell zu unterstützen. Als äußeres Zeichen seiner neuen Verpflichtung wurde das Affliliiertenabzeichen verliehen.

Der Epheser-Brief des Apostels Paulus wurde dem Neuaufgenommenen als Richtschnur für das eigene Leben mit auf den Weg gegeben: Wahrheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Hilfsbereitschaft soll das tägliche Handeln bestimmen. Aber auch der christliche Glauben soll mit dem Wort Gottes als geistigem Schwert geschützt und verteidigt werden.

Der Orden wünscht dem neuen Affiliierten Gottes Segen auf seinem neuen Weg.

SEGNUNG DER KOMTUREIKERZE ANLÄSSLICH DER MICHAELIS-VESPER

Die von unserer Ordensscriptorin Monika Schneider kunstfertig gestaltete Komtureikerze wurde vom Ordensprior Dr. Schneider in der Michaelis-Vesper gesegnet und an der Osterkerze der Marktkirche entzündet.

Die Osterkerze symbolisiert für Christen generell den Sieg Jesu Christi über den Tod. Die Kerze erhellt die Finsternis und spendet Wärme – sie verzehrt sich für andere und symbolisiert uns auch die Wirkung des Lebens Jesu Christi.

So soll die neue Komtureikerze an Jesus Christus als die Licht spendende Mitte unseres Lebens erinnern und in den Gottesdiensten und Komtureikonventen die Mitte unseres Wirkens symbolisieren. Alle Ordensangehörigen sollen aber auch durch ihren Schein daran erinnert werden, dass wir alle gleich sind und nur einer unser Meister ist: JESUS CHRISTUS.