(Predigtgedanken zum 7. Sonntag in der Osterzeit / Exaudi, Joh 17:1-11a; Apg 1:12-14; 1 Petr 4:13-16)
INTIME ZWIESPRACHE
Das Evangelium, das wir gehört haben, führt uns in eine alte Geschichte – und nimmt uns mit in die Leidensgeschichte Jesu. Im Garten Gethsemane – die Jünger können die Augen nicht mehr aufhalten – ringt Jesus um seinen Weg, er ringt mit Gott. Er betet: Vater, wenn es dein Wille ist, so lass diesen Kelch an mir vorübergehen – Am Ende wird er ihn bis zur Neige leeren, Gott seine Verlassenheit klagen und am Kreuz sterben.
Johannes lässt uns heute, am letzten Sonntag der Osterzeit, in ein Gebet Jesu hineinhorchen. Wie Vertraute werden wir zu Zeugen einer intimen Zwiesprache zwischen Jesus und seinem Vater. Dabei können wir auch sein Leiden in einem neuen Licht sehen – im Licht von Ostern. Dabei fällt viel Licht auf uns, auf unser Leben.
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