ETWAS NEUES BEGINNT

(Predigtgedanken zum Fest Taufe des Herrn / 1. So. n. Epiphanias; Mt 3:13-17; Jes 42:5a, 1-4, 6-7, Apg 10:34-38)

Ich habe ein schönes Bild vor Augen. Eltern bringen ihr Kind zur Taufe. Und wenn dann noch andere Kinder dabei sind – ein Fest. Auch für die Augen. Ein großer Tag. Schade. Vielen ist das Geheimnis, das der Taufe inne wohnt, fremd geworden: In der Taufe wird ein Mensch Gottes Kind. Ihm wird das österliche Licht geschenkt. Er bekommt ein neues Gewand. Er wird Teil, Glied einer Gemeinschaft, die mit ihm zusammen auf dem Weg ist. Die er braucht, die ihn braucht. In jeder Taufe feiert auch die Kirche Geburtstag. Das Fest einer großen Hoffnung. Ist Ihnen das alte Wort noch im Ohr? Wiedergeburt. Wiedergeburt steht für einen neuen Anfang, für ein neues Leben, für einen neuen Weg. Ein traumhaftes Bild für Menschen, die aus ihrer Haut nicht heraus kommen. Alter, Erfahrung und Ansehen spielen keine Rolle. Bei Gott muss ich auch nichts werden. Ich bin – getauft.

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FAMILIE: GEMEINSAM GOTT SUCHEN

(Predigtgedanken zum Fest der Heiligen Familie / 1. So. n. Christfest, Mt 2:13-15, 19-23 / Sir 3:2-6, 12–14 / Kol 3:12-21)

Umfragen bestätigen, dass die Mehrzahl der Menschen sich nach einer Familie sehnt, in der sie geborgen sind und Stütze und Halt finden. Fakt ist aber auch, dass dies oft nicht gelingt. Familie braucht wechselseitiges Geben und Nehmen, Liebe, Barmherzigkeit, Geduld. Das gemeinsame Unterwegssein auf Gott hin stärkt diese Haltungen, die Familie wachsen lassen.

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