WIR TEILEN DIE TRAUER UM DIE OPFER

Berliner GedächtniskircheAm zweiten Weihnachtsfeiertag haben Ordensangehörige des Ordenshauses Berlin-Brandenburg, OBr. Wolf, Ordenspostulantin Christine und Ordensministrantin Mia stellvertretend für alle von uns der Opfer des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gedacht.

Blumenniederlegung nach dem Berliner AttentatDa wo Worte nicht in der Lage sind das Innerste zum Ausdruck zu bringen, übersteigen die Symbole das, was nicht gesagt, aber gefühlt wird: Die Niederlegung von drei weißen Rosen sind ein Zeichen der Trauer um die unschuldigen Opfer, die wir aber aufgefangen wissen in der Liebe Gottes. Die Entzündung von Kerzen am Ort des Anschlags und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sind ein Zeichen unserer Hoffnung.  Wir setzen mit den Kerzen das Zeichen des Glauben, das sich erleuchtend in das Dunkel des Todes stellt, das aber auch in selbst verzehrender Liebe ein Zeichen gegen den Hass ist.

Unsere Ordensangehörigen konnten deutlich sehen und spüren, wie die anwesenden Menschen Anteil nahmen. Viele hatten Tränen in den Augen, waren sehr schweigsam in der Stille auf dem Markt, auf dem keine Musik mehr aus den Weihnachtsständen kam. Nur drei kirchlichen Trompetenbläsern war es gestattet, leise kirchlich-weihnachtliche Musik am Eingang der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu spielen.

Die anteilnehmende Anwesenheit vieler Menschen erfüllt den kalten Ort des Schreckens mit menschlicher Wärme. Wir alle hoffen, dass es den Angehörigen helfen möge, das Untragbare tragen zu können und sind mit ihnen im Gebet verbunden.

Eintrag ins Kondolenzbuch für die Attentatsopfer

 

Tempelritter spenden an Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen”

Seit nun 10 Jahren leitet Frau Ingrid Hartge den Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen” in Merzig-Fitten. In diesem Jahr konnte sie zu einer Adventsfeier neben zahlreichen Eltern mit Kindern und den Vereinsmitgliedern eine Gesandtschaft des Deutschen Tempelherren-Ordens – OMCT begrüßen.

Der Ordenskanzler und Komtur Joachim Canaris überreichte Frau Hartge einen Spendenscheck über 800 € als Unterstützung der so wichtigen, therapeutischen Hilfe an behinderten Kindern, den diese dankbar entgegennahm. Die Kinder staunten sehr über die Ritter und die Ordensdame, die eigens in ihren weißen Mänteln mit dem roten Tatzenkreuz zu diesem Anlass erschienen waren.

Der Deutsche Tempelherren-Orden – OMCT ist die älteste Wiederbelebung in Deutschland nach dem 1118 gegründeten und 1312 durch den französischen König Philipp der Schöne aufgelösten Orden. Der Orden verfügt in ganz Deutschland über mehrere Niederlassungen. Im Saarland gibt es seit 2013 eine Komturei mit Sitz in Merzig.

Wir kämpfen nicht mehr mit dem Schwert. Soziales Engagement für Hilfsbedürftige ist eines von vielen Zielen unseres christlich-ökumenischen Ritterordens”, so Joachim Canaris Komtur und Kanzler im Templerorden.

Amtliches Mitteilungsblatt der Kreisstadt Merzig

SPENDENPROJEKT: FÖRDERUNG DER EINHEIT VON KIND UND PFERD

Der Komturei Bernhard v. Clairvaux – Saarland war es ein Anliegen, sich im Sinne der Ordenscaritas an die Seite hilfsbedürftiger Kinder zu stellen.

Das Templersiegel, das vielseitig gedeutet werden kann, umfasst auch die Interpretationsmöglichkeit des Armutsgelübdes und den Grundgedanken der sich sorgenden Brüderlichkeit. Teilen im Falle der Not ist im besten Sinne erste Hilfe für diejenigen, die sie benötigen.

Was kann es also auch von dieser Symbolik herrührend Schöneres geben, als ein Projekt zu fördern, das die frühere Einheit der Tempelritter mit ihren Pferden überträgt auf Kinder mit Handicaps, die durch die erlebte Einheit mit den Pferden wachsen.

Mit großer Freude haben sich Ordensangehörige auf den Weg gemacht, um im Rahmen der Adventsfeier des Vereins einen Beitrag zu leisten, dass die erfolgreiche therapeutische Arbeit auch im Jahr 2017 uneingeschränkt fortgesetzt werden kann.