FAMILIE: GEMEINSAM GOTT SUCHEN

(Predigtgedanken zum Fest der Heiligen Familie / 1. So. n. Christfest, Mt 2:13-15, 19-23 / Sir 3:2-6, 12–14 / Kol 3:12-21)

Umfragen bestätigen, dass die Mehrzahl der Menschen sich nach einer Familie sehnt, in der sie geborgen sind und Stütze und Halt finden. Fakt ist aber auch, dass dies oft nicht gelingt. Familie braucht wechselseitiges Geben und Nehmen, Liebe, Barmherzigkeit, Geduld. Das gemeinsame Unterwegssein auf Gott hin stärkt diese Haltungen, die Familie wachsen lassen.

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Weihnachtsgruß des Ordensmeisters

Liebe Ordensschwestern,
Liebe Ordensbrüder,
Liebe Freunde und Förderer des Tempelherren Ordens,
Eine gesegnete, besinnliche und friedvolle Weihnacht. Diesen Wunsch möchte ich Euch in auch diesem Jahr wieder zurufen. Die Zeit der Stille und der Einkehr soll uns einander näherbringen. Unsere Welt ist hektisch, voller Unruhe und Zweifel. Die heilige Weihnacht bringe uns die innere Ruhe und lenke unser Leben und Zusammenleben. Lasst uns die ganze Welt in unsere Gebete einschließen.

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“BIS DU KOMMST IN HERRLICHKEIT”

(Predigtgedanken zum 33. So. i. Jkr. / vorletzten So. i. Kj – LK 21:5-13; MAL 3:19b-20; 2.THESS 3:7-12)

GOTT IST IM KOMMEN

Wenn wir mitten in der Feier der Eucharistie unseren Glauben an die Gegenwart des erhabenen Herrn bekennen, heißt es: “Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.” Das Wort “Kommen” gehört zu den Schlüsselworten der Bibel. Es ist ein wichtiger Teil der Selbstoffenbarung des jüdisch-christlichen Gottes. So heißt es zum Beispiel in der Offenbarung des Johannes: “Gott spricht: Ich bin das Alpha und das Omega, der ist, der war und der kommt’” ( Joh 1:8). Es lautet nicht, wie zu erwarten wäre, “der sein wird”!

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EIN FEST VERSÖHNENDER FÜRBITTE

(Predigtgedanken z. Fest Allerseelen / 20. So. n. Trinitatis: Joh 11:17-27; 2 Makk 12:43-45; 1 Thess 4:13-18)

ALLERHEILIGEN – ALLERSEELEN

Unmittelbar nach dem Fest Allerheiligen lädt uns die Kirche ein, aller Verstorbenen zu gedenken, wobei man die früher übliche Eingrenzung auf verstorbene Christgläubige, um deren Seelenruhe gebetet wird, wohl außer Acht lassen darf. Immer noch wird freilich die Gebetsformel verwendet „Herr, gib allen verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe“. Christus ist aber nicht nur für diese gestorben, sondern alle Menschen sind in das Geschehen der Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehung eingebunden. Ihrer aller will die Kirche heute fürbittend gedenken.

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UM DIE ZUKUNFT UND DAS LEBEN KÄMPFEN

(Predigtgedanken z. 29. So. i. Jkr. / 18. So. n.Trinitatis; Lk 18:1-8; Ex 17:8-13; 2. Tim 3:14-4:1-2)

DIE LEIDENSCHAFT EINER EINFACHEN FRAU

Er sah sie am liebsten nur von hinten – wenn überhaupt. “Zänkisches Weib” nannte er sie, “Hexe”, “Ziege”, „Mistvieh“. Aber sie war hartnäckig. Ständig stand sie vor seiner Tür.

Sie lauerte ihm auf, lief ihm hinterher, ließ ihn nicht aus den Augen. Nachts erschien sie ihm sogar im Traum. Manchmal glaubte er schon, Gespenster zu sehen. Stand er vor dem Spiegel, sah er den Richter vor sich. Aber es war ihm unheimlich. Was für ein Richter! Du fürchtest weder Gott noch Menschen, sagte er sich – aber dieses Weib! Soll sie doch haben, was sie will.

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HÖRENDE AUGEN

(Predigtgedanken zum 27. So. i. Jkr / 16. So. n. Trinitatis, Lk 17:5-10, Hab 1:2-4; 2:2-5, 2 Tim 1:6-14)

DÜSTERE AUSSICHTEN

Habakuk müssen Sie kennenlernen! Den kleinen unbekannter Propheten ohne glanzvollen Namen, der sich aber mächtig ins Zeug legt. Seine Geschichte lässt sich auch nur andeuten. Die Menschen, die er begleitet, ermahnt und tröstet, sind in einer katastrophalen Situation. Die Zukunftsaussichten sind düster, der Blick auf die Vergangenheit ratlos, die Gegenwart nur ein großes Loch. Letztlich tut es nicht einmal etwas zur Sache, was da alles in der kleinen und großen Politik über die Köpfe wächst. Die kleinen Leute zucken mit den Achseln, weil sie eh’ nichts mehr erwarten, die großen reden um den heißen Brei, obwohl die Schüsseln längst leer sind. Was Habakuk beherzt in Worte fasst, wird zu einem Gebet:

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WAS WIR VON DEN KINDERN DIESER WELT LERNEN KÖNNEN

(Predigtgedanken z. 25. So. i. Jkr. / 13. So. n. Trinitatis ; Lk 16:1-13, Am 8:4-7, 1 Tim 2:1-8)i

VORAUSSICHT

Im Wirtschaftsteil der Zeitungen lese ich in den letzten Wochen immer wieder über den drohenden Facharbeitermangel. Dieser soll eine große Gefährdung für einen möglichen wirtschaftlichen Aufschwung sein. Es werden Stimmen laut, die beklagen, dass in früheren Jahren zu wenig ausgebildet wurde. Jetzt wird die Wirtschaft angemahnt, Jugendliche auszubilden. Zum einem, damit genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden, zum anderen, damit jungen Menschen eine Lebensperspektive geboten wird. Andererseits sind doch Fachkräfte scharenweise eingereist?!

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