Was würde Christus heute tun? Was würde Christus heute tun? Wär er am Hof des Herrn und sorgte, daß kein Umsturz droht, hätt‘ er die Reichen gern? Was würde Christus heute tun? Spräch er vom stillen Glück des Christen, der Erbauung sucht fernab der Politik? Was würde Christus heute tun? Gäb Steine er statt Brot? Hieß er uns neue Tempel baun, wo Völker leiden Not?
Liebe Ordensschwestern, Liebe Ordensbrüder, Liebe Freunde und Förderer des Tempelherren-Ordens, Liebe Besucher der Homepage des Tempelherren-Ordens,
Unsere Welt erlebte leider auch im zurückliegenden Jahr immer wieder große Tragödien. Wir können zeitweise nicht mehr erfassen, wo überall auf der Welt wieder Terror, Naturkatastrophen und Unrecht die Menschen heimsuchen. Wer versucht alle diese schrecklichen Ereignisse zu erfassen, muss scheitern. Nichts desto weniger bedrückt uns jedes tote Kind, jeder verletzte Mensch, jede Ungerechtigkeit zutiefst.
Der feste Glauben an Christus, den Erlöser der Menschen, möge uns inspirieren, für eine Welt zu beten und zu arbeiten, in der die Würde und die Rechte aller Menschen geachtet und gefördert werden.
So möchte ich an diesem Osterfest die folgenden Wünsche vor unseren Herren tragen und bitte alle, diese Wünsche in Ihr Gebet einzuschließen.
Gib allen Menschen die durch Terror, Krieg, Fucht und Verfolgung leiden müssen, einen echten Frieden.
Führe die gespaltene Christenheit durch den Heiligen Geist zur Einheit in Vielfalt.
Lasse die Christen, Juden und Muslime im Heiligen Land im Dialog immer wieder die Gemeinsamkeiten ihres Glaubens spüren und sich in Dir verbunden fühlen.
Wir bitten Dich für die Armen, Heimatlosen und Schutzbedürftigen in unserem Land und der ganzen Welt. Gib Ihnen in Ihrer Heimat in sicheres und würdiges Leben finden.
Wir gedenken aller Menschen, die durch Terror, Krieg und Unglück zu Schaden gekommen sind. Lass Ihnen und Ihren Angehörigen Trost und Hilfe zuteilwerden.
Stehe den Christen auf Sri Lanka und in aller Welt an diesem Osterfest bei. Lass uns nicht gleichgültig werden gegenüber dem Leiden und dem Terror. Ostern will Mut machen den Hass zu überwinden und Hoffnung zu schöpfen.
Lasst uns eintauchen in das Geheimnis unseres Glaubens:
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.
Das Leben triumphiert über den Tod, die Liebe über das Vergessen, der Glaube über den Zweifel…Geheimnis des Glaubens
Ich wünsche Euch und Euren Familien den Segen des Auferstandenen.
Vergeben heißt: neues Leben und neue Freude wecken von Phil Bosmans
Nichts kann dich so belasten, wie die Unfähigkeit zu vergeben. Nichts quält dich mehr, als Tag und Nacht zu leben mit dem spitzen Stein des Hasses in deinem Herzen.
Liebe Ordensschwestern,Liebe Ordensbrüder,Liebe Freunde und Förderer des Tempelherrenoderns,
Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut. Ich wünsche Euch und Euren Familien den Segen des Auferstandenen und de Frieden unseres allmächtigen Gottes
Frohe Ostern Non Nobis, Domine, Non Nobis – Sed Nomini Tuo Da Gloriam
mit brüderlichen Grüßen Obr. Thomas Henning Ordensmeister
Predigtgedanken zum 2. Sonntag der Osterzeit (Joh 20:19 – 31)
Auferstehung: ein Wunschtraum, eine Projektion? Ein Urbild, das in unserer Seele schlummert? Bei alledem blieben wir schließlich und endlich doch mit uns, mit unserer Einbildungskraft allein. Ist das alles? Oder kommt mir ein anderer entgegen? Der ganz Andere?
Herr und Vater der Menschheit, du hast alle Menschen mit gleicher Würde erschaffen. Gieße den Geist der Geschwisterlichkeit in unsere Herzen ein. Wecke in uns den Wunsch nach einer neuen Art der Begegnung, nach Dialog, Gerechtigkeit und Frieden. Sporne uns an, allerorts bessere Gesellschaften aufzubauen und eine menschenwürdigere Welt ohne Hunger und Armut, ohne Gewalt und Krieg. Gib, daß unser Herz sich allen Völkern und Nationen der Erde öffne, damit wir das Gute und Schöne erkennen, das du in sie eingesät hast, damit wir engere Beziehungen knüpfen vereint in der Hoffnung und in gemeinsamen Zielen. Amen.
Zwischen 64 und 67 n. Chr. verfolgte Kaiser Nero die Christen in Rom. Nach der Legende floh deshalb der Apostel Petrus und ging aus Rom weg. Auf seinem Weg stadtauswärts begegnete ihm Jesus, der stadteinwärts unterwegs war. Petrus fragte ihn: „Quo vadis, domine? Wohin gehst du, Herr?“ Jesus antwortete: „Ich gehe nach Rom, um mich nochmals kreuzigen zu lassen.“ Diese Antwort brachte Petrus ins Stocken, er fand neue Kraft und kehrte um. Er verschenkte im Glauben an seinen Meister in Rom sein Leben im Martyrium.