DAS LICHT DES ERSTEN TAGES

(Predigtgedanken zum Ostersonntag * Joh 20:1-9; Apg 10:34a, 37-43; Kol 3:1-4)

AM ERSTEN TAG DER WOCHE

Maria von Magdala geht zum Grab. Es ist der erste Tag der Woche, es ist noch dunkel. Sie ist allein. Allein auch mit sich. Ich versuche, mit vorzustellen, wie leer ihr Kopf jetzt ist – aber auch, wie voll er ist mit Erinnerungen, Enttäuschungen und Hoffnungen. Dann sieht Maria, dass der Stein weggenommen ist. Eine unheimliche Erfahrung. Sie versteht noch nicht, dass es ein Zeichen ist:
Der Stein, der die Welt der Lebenden von der der Toten trennt – weggenommen.
Der Stein, der Leben abschließt – weggenommen.
Der Stein, der Herzen schwer macht – weggenommen.
Wie sich dieses Wort anhört: w e g g e n o m m e n !

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Ostersonntag: Predigtgedanken

Sehen und Glauben

Jesus, Hoffnung vieler

Jesus, ”auferweckt wurde er”, das ist die Osterbotschaft der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Er wurde gekreuzigt, begraben, er stieg hinab in das Reich des Todes, am dritten Tage ist er auferstanden von den Toten, so sagt das Glaubensbekenntnis. – Ostern, bewegt uns dieses Fest? Berührt uns, dass Jesus auferweckt wurde? Oder feiern wir diesen Tag aus Gewohnheit?

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