ZUM TODE UNSERES ORDENSBRUDERS GÜNTER MICHAELIS

In Memoria Günter MichaelisAm 01.01.2017 verstarb unser OBr. GÜNTER MICHAELIS,

der von Anfang an am Aufbau unseres Ordenshauses Berlin-Brandenburg mitbeteiligt war. Mit der Konstituierung des Ordenshauses, wurde er anlässlich des ökumenischen Gründungsgottesdienstes 2014 als Ordensaffiliierter in den Orden aufgenommen. OBr. Günter Michaelis beschränkte sich dabei nicht auf die diesem Ordensstand zugewiesene Aufgabe der ideellen und materiellen Förderung, sondern trug bereits jetzt zum Zusammenwachsen und zum Aufbau des jungen Ordenshauses bei.

Im Folgejahr wurde er Postulant und beim Generalkapitel zu Fulda im ökumenischen Gottesdienst zum Rechtsritter rezipiert. In den Begegnungen haben wir ihn als hilfsbereiten und gastfreundlichen Ordensangehörigen kennen und schätzen gelernt, der seinen Beitrag zur Verwirklichung der templerischen Ideale geleistet hat.

Mit OBr. Günter Michaelis verlieren wir einen Menschen, der unseren Orden bereichert hat und wir sind dankbar dafür, dass er ein Teil unserer Ordensgemeinschaft war. Die Spuren, die er bei uns und in uns hinterlassen hat, kann der Tod nicht überwinden.

Unsere Anteilnahme gilt OBr. Manfred Habich, Ordensaffiliierter Birgit Habich und allen Angehörigen. Wir werden unserem verstorbenen Ordensbruder Günter Michaelis im Gebet, in den Konventen und im Gottesdienst gedenken.

ZUM JAHRESWECHSEL 2017 – von Ordensmeister Prior Dr. Schneider

Bedienungsanleitung zum Jahr 2017Im zurückliegenden Jahr 2016 hat es viele Veränderungen und Brüche gegeben, die bei den Menschen den Eindruck hinterlassen, dass uns bei dieser Tendenz ein Schicksalsjahr 2017 bevorstehen könnte.

Je mehr die Welt zusammenwuchs, umso näher sind wir auch den damit verbundenen Schicksalen, die wie immer prägender sind als die empfunden wenig positiven Nachrichten, die uns ereilten. Privat wird zuerst das Positive gesehen, da wir mit allWeltweite Vernetzungen weltweit kommunizieren können und den persönlichen Nutzen aus dem freien Internethandel ziehen.

Dabei wird übersehen, dass die Floskel, “die Welt wird ein Dorf” nur medial und hauptsächlich zum eigenen Nutzen umgesetzt wird. Tatsächlich bedeutet das Zusammenwachsen aber, ein größeres Ganzes zu erleben, was im Umkehrschluss so empfunden wird, dass man an individueller Bedeutung verlieren würde und dem “anonymen Ganzen” ausgeliefert sei.

Wenn Menschen keine Rituale hätten, würde dies bedeuten, dass jede Situation stets neu erlebt wird und damit auch gefährlich werden könnte. Nur durch Alltagsrituale haben wir die Gewissheit, dass eine ausgestreckte Hand nicht der Beginn einer Ohrfeige, sondern das Entbieten eines persönlichen Grußes ist. Rituale entlasten und mindern die menschlichen Ängste. Durch die vielen Entwicklungen, die nicht nur im Jahr 2016 auf uns hereinbrachen, funktionieren gewohnte Rituale nicht mehr so ohne Weiteres. Es bedarf neuer Antworten, die gefunden werden müssen.

2017 BedienungsanleitungWer von uns hatte nicht schon eine technische Bedienungsanleitung in der Hand, die helfen sollte, die erste Hürde zu einer praktikablen Nutzung des erworbenen Gerätes leichter zu überwinden. Sicher haben sich viele von uns gewünscht, dass die Bedientungsanleitung eine einfache Antwort auf die drängendsten Fragen liefert. Aber Technik ist per se nicht einfach und die Konstrukteure kommen mit einfachen Antworten nicht weiter. Aber da wir ja das Gerät richtig nutzen wollen, nehmen wir eben diese Schwierigkeit auf uns und suchen für unsere Fragen die passende Antwort – zur Not eben auch im Internet.

Was aber hierbei ein Segen ist, im Internet auf Antworten und Anleitungsfilme zu stoßen, ist bei den fundamentalen Fragen – wie sich das persönliche und gesellschaftliche Leben in Zukunft entwickeln wird – das Internet eher ein Fluch, denn ein Segen. Unterschiedlichste Antworten – wahre und falsche, aufreißerische und ängstliche, sorgfältige und manipulierte – prasseln hier auf Suchende ein und die gefundenen Antworten sind dann dem inneren Kompass zur Auswahl überlassen. So wundert es nicht, dass sich Ängste entwickeln und sich ohne passende Antworten auch manifestieren.

Angst aber ist eine starke negative Kraft, die lähmt und auf Dauer zerstörerisch wirkt. Nicht selten entwickeln sich daraus Minderwertigkeitskomplexe, Depressionen oder gar Panik und PhoGlaube - Hoffnung - Liebebien. Die meisten Menschen bringt die Angst dazu, falsche  oder wie gelähmt keine Entscheidungen zu treffen. Letztlich hindert das am persönlichen Weiterkommen, was wiederum zur Resignation führt und die Umsetzung der eigenen Träume wie eine Seifenblase platzen lässt. Glaube, Hoffnung und gerade die Liebe sind urchristliche Motive, die gegen das angstbesetzte Leben ein Bollwerk darstellen.

Sich der Wirklichkeit in dieser Weise zu stellen ist zugegebenermaßen schwierig. Automatismen, die wir als Menschen mitbekommen haben, funktionieren hier nicht. So filtert bspw. das menschliche Ohr aus der Geräuschflut automatisch das eher Wichtige für uns heraus. Einen solchen Automatismus gibt es aber bei der Informationsflut nicht. Ich hege die Hoffnung, dass es uns immer mehr und immer besser gelingen möge, nicht nur die Meinungen leicht herauszufiltern, die einen in den Ängsten und Sorgen lediglich bestätigen, sondern dass wir mühevoll Pro und Contra wahrnehmen und im besten Sinne “Gewissen-haft” abwägen.

Wenn es schon bei einer Bedienungsanleitung nicht möglich ist, so ist dies bei der immer komplexer werdenden Welt ebenso nicht möglich, einfache Antworten zu erhalten. Notwendig ist aber, dass diejenigen, die differenzierte Antworten gefunden haben, für diese auch verständlich und motiviert werben.

 

 

WIR TEILEN DIE TRAUER UM DIE OPFER

Berliner GedächtniskircheAm zweiten Weihnachtsfeiertag haben Ordensangehörige des Ordenshauses Berlin-Brandenburg, OBr. Wolf, Ordenspostulantin Christine und Ordensministrantin Mia stellvertretend für alle von uns der Opfer des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gedacht.

Blumenniederlegung nach dem Berliner AttentatDa wo Worte nicht in der Lage sind das Innerste zum Ausdruck zu bringen, übersteigen die Symbole das, was nicht gesagt, aber gefühlt wird: Die Niederlegung von drei weißen Rosen sind ein Zeichen der Trauer um die unschuldigen Opfer, die wir aber aufgefangen wissen in der Liebe Gottes. Die Entzündung von Kerzen am Ort des Anschlags und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sind ein Zeichen unserer Hoffnung.  Wir setzen mit den Kerzen das Zeichen des Glauben, das sich erleuchtend in das Dunkel des Todes stellt, das aber auch in selbst verzehrender Liebe ein Zeichen gegen den Hass ist.

Unsere Ordensangehörigen konnten deutlich sehen und spüren, wie die anwesenden Menschen Anteil nahmen. Viele hatten Tränen in den Augen, waren sehr schweigsam in der Stille auf dem Markt, auf dem keine Musik mehr aus den Weihnachtsständen kam. Nur drei kirchlichen Trompetenbläsern war es gestattet, leise kirchlich-weihnachtliche Musik am Eingang der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu spielen.

Die anteilnehmende Anwesenheit vieler Menschen erfüllt den kalten Ort des Schreckens mit menschlicher Wärme. Wir alle hoffen, dass es den Angehörigen helfen möge, das Untragbare tragen zu können und sind mit ihnen im Gebet verbunden.

Eintrag ins Kondolenzbuch für die Attentatsopfer

 

GEDANKEN ZUM WEIHNACHTSFEST 2016 – von Ordensprior Dr. Schneider

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Ein schlichtes Bild in Grau

Ein Umfeld vor dem es einem graut.

Die Geburt Jesu Christi im Grau des heutigen Alltags.

Der Grauschleier senkt sich positiv über die Verklärung.

 

 

 

 

 

Kupferstich Albrecht Dürer 1504

 

 

Weihnachten ist ein Wunder, das immer wieder neu entdeckt werden will.

Ohne Ablenkung durch das Unwesentliche dieser Welt,
strahlt das fleischgewordene Wort Gottes in die Welt.

Sich auf dieses Wesentliche zu besinnen, heißt zur Ruhe zu kommen,
gegen alle Hektik,
gegen alle Pracht und Farbenglanz:

Alle menschlichen Sinne müssen zur Ruhe kommen, um ganz in der Geburt Jesu Christi anzukommen.

Gerade wenn wir beim Wesentlichen angekommen sind, werden wir merken, dass wir uns wesentlich von unserem Umfeld unterscheiden. Durch diese Unterscheidung wird dann auch die Einsamkeit der Geburt in der Krippe spürbar, denn nicht viele werden einem auf diesem Weg folgen.

Bevor wir überhaupt zu diesem Punkt kommen, müssen wir die, mit denen wir Weihnachten feiern, auf diesem Weg mitnehmen, denn ein anderer als der gewohnte Weg verursacht mit Sicherheit Enttäuschungen. Um aber der Geburt Jesu Christi wirklich wieder nahe zu kommen, müssen wir – um in den Worten von Papst Franziskus zu bleiben – den Stallgeruch nicht nur riechen, sondern auch annehmen.

In der langen Zeit, die uns von der Geburt Jesu Christi trennt, haben sich um das Fest wie bei einer Zwiebel immer mehr Schichten gebildet, so dass das Fest mit allem was damit zusammenhängt, immer umfangreicher wurde. Wer nun an den eigentlichen Kern zurückwill, wird wie bei einer Zwiebel um die Häutung nicht herumkommen und dies wird wehmütige Tränen des Abschieds von bisherigen Traditionen bedeuten.

Tränen und menschliche Verklärung verstellen aber den Blick auf das, was menschliche Sinne bei weitem übersteigt: Gott bedient sich keiner Propheten mehr, die die Botschaft zu den Menschen bringen. Wenn menschlich Liebende in der Fülle ihrer Liebe Zeichen setzen wollen, so lassen sie Blumen sprechen. Gott, der die Menschen liebt, schenkt uns seinen Sohn und lässt ihn direkt und mit Zeichen der Wunder zu uns sprechen.

An uns allein liegt es, dass wir dieses Zeichen im Fest der Geburt wieder neu entdecken und weitertragen. Selbst wenn man sich aufrafft, sich auf die Reise der Wiederentdeckung von Gottes Botschaft zu machen, so versagt doch der persönliche Mut, sich in der Entdeckung anderen mitzuteilen. Aber genauso wie ein Virus genügt, um ansteckend zu sein, so genügt der Virus der “Be-Geisterung”, um Suchende und im Glauben festgefahrene Menschen von Gottes stets aktueller Botschaft zu begeistern.

In diesem Sinne wünsche ich allen Ordensangehörigen und denjenigen, die wir mit dieser Homepage zum Lesen angeregt haben, eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Familientag der Komturei Michaelis-Niedersachsen im Heide Park Soltau

Zum ersten Sommerausflug der Komturei Michaelis/Niedersachsen, konnten wir 27 Teilnehmer zwischen 3 und 75 Jahren im Heide Park in Soltau begrüßen.

Das erstmalig angebotene Programm galt vor allem den Familien der Ordensangehörigen und deren Kindern sowie Freunden und Gästen.

Neben Ordensangehörigen aus Frankreich, sowie Gästen aus Ungarn freuten wir uns ganz besonders über die Teilnahme des Integrationsprojektes der Gartenkirche St. Marien Hannover um Pastor Dohrmann mit insgesamt 12 christlichen Teilnehmern aus Syrien und Afghanistan.

Hierbei konnten wir das Angebot der Gemeinde zur nachhaltigen Integration der christlichen Migranten und Flüchtlinge mit unserem Ausflug unterstützen.

Bei sommerlichen Temperaturen waren ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen die Holzachterbahn Colossos, das neue Drachenland sowie die Wildwasserbahn angesagt – andere  Teilnehmer bevorzugten doch eher die Panoramabahn.

Es war also für jeden etwas dabei!

Somit ging ein schöner, anstrengender Tag leider viel zu schnell zu Ende!

Wir freuen uns daher schon auf den nächsten Familientag im Sommer 2017!

RASSISMUS KLAR WIDERSPRECHEN – ERMUTIGUNG ZUM ENGAGIERTEN HANDELN

 

In den Leitlinien unserer Ordensverfassung ist die parteipolitische Neutralität verankert. Dies bedeutet aber nicht, zu Rassismus, Fremdenhass, Antisemitismus und zu jeglichen Formen des Rechtsextremismus keine Meinung zu haben.

Wir treten für Demokratie und Menschenrechte ein und sind uns der Symbolik unseres Kreuzes bewusst, das mit seinen acht Spitzen die Seligpreisungen umfasst und unsere Handlungsmaxime darstellt :
Selig sind die geistig Armen, die Leidenden, die nach Gerechtigkeit hungernden, die ungerecht Verfolgten, die Sanftmütigten, die Barmherzigen, die reinen Herzens sind und die Friedfertigen.
Die nach innen gerichteten Spitzen des Kreuzes symbolisieren die vier Kardinalstugenden, die ebenfalls zur Handlungsmaxime unseres Ordens gehören:
Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung, Weisheit/Klugheit

Unser Orden positioniert sich gegen Rassismus und Antisemitismus, gegen menschenverachtende und totalitäre Ideologien jeglicher Art und wir wissen uns in diesem Anliegen mit den christlichen Kirchen einig.Templerkreuz

WISSEN ERLEBEN – ORDENSSEMINAR IN MERZIG

Das Ordensseminar, das in diesem Jahr in Merzig im neuen Konventsaal stattfand, ist sowohl für den Ordensmeister Prior Dr. Schneider als auch für die Teilnehmenden ein spannender Prozess.

Wappen Komturei OMCT SaarlandDie Teilnehmenden, die – so hatte es sich in diesem Jahr so ergeben – hauptsächlich aus dem Saarland stammten, brachten natürlich ihren bisherigen Weg in den Orden durch das Erleben der Konvente der Komturei St. Bernhard-von-Clairvaux (Saarland) ein bzw. waren ganz aktuell zum Kreis des Ordensseminars dazugekommen. So unterschiedlich die Motive waren, die sie zum Weg in den Orden aktivierten, so unterschiedlich waren auch die bisher gewonnenen Erkenntnisperspektiven vor dem Seminar.

Medial verpackt und mit vielen Perspektiven aus der gewachsenen Historie und der gelebten Gegenwart gespickt, hat Ordensmeister Prior Dr. Schneider wieder das Ordensseminar zusammengestellt. Ordensangehörige, die ihn auf diesem Weg als Organisatorinnen und Organisatoren bereits früher begleiteten, stellten wieder fest, dass der Seminarinhalt weiterer Varianten und Vertiefungen erhalten hat. Soweit es seine Zeit zulässt, verfolgt er neuere wissenschaftliche Forschungsansätze, um diese erkenntnisleitend für die Teilnehmenden einzubringen.

Bei aller wissenschaftlich fundierten Basis wird im Ordensseminar aber nicht auf die gelebte Praxis verzichtet. Wenn ein Orden bundesweit trotz unterschiedlicher Komtureien und Ordenshäusern Gottesdienste und Gewohnheiten leben will, so müssen diese auch im praktischen Vollzug Eingang finden.

OrdensmeisterstraßeUnabhängig vom jeweiligen Ordensseminar ließ sich auch diesmal feststellen, dass es sich hier nie um eine Einbahnstraße handelt, sondern um einen gegenseitigen Prozess, von dem beide Seiten profitieren.

KOMTUREI EIN ZUHAUSE GEBEN

Komtureien und Ordenshäuser benötigen für ihre Konvente Orte, in denen die Ordensgemeinschaft auch gelebt werden kann. Allen ist aber bewusst, dass einen Treffpunkt zu haben, noch nicht gleichbedeutend ist, auch ein “Zuhause” zu haben.

Das Gefühl eines Zuhauses wächst zumindest, wenn man sich immer wieder am gleichen Ort trifft und damit schon vor Beginn Vertrautheit vorhanden ist. Dennoch braucht es der Zeichen, Symbole und der Ausgestaltung, damit der Ort des Treffens auch zumindest für diese Zeit Heimat bietet.

Christian Morgenstern hat einmal wunderbar zum Ausdruck gebracht, dass man nicht da daheim ist, wo man seinen Wohnsitz Konventhaushat, sondern dort, wo man verstanden wird. Dieses Bedürfnis nach Heimat haben OSr. Heike und OBr. Meinhard in besonderer Weise verstanden und sie haben der Komturei Bernhard v. Clairvaux Wappen Komturei OMCT Saarland(Saarland) einen Teil Ihres historischen Anwesens zur Verfügung gestellt. Mit großem finanzTemplerkapelle Iiellem Eigenengagement und der Mitarbeit von Ordensangehörigen und des Komturs OBr. Joachim Canaris ist nun im Zusammenwirken die Heimat des Herzens für die Komturei entstanden, die sogar eine kleine Kapelle enthält.

Nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten wurde der Ordensmeister eingeladen, der die KapelleSegnung Templerkapelle I

und den Konventsaal in seiner Eigenschaft als Ordensprior segnete. Die Segnung war in die Ordenslichtvesper Ordenslichtvesper Ieingebunden und sie bildete den feierlichen Abschluss des gemeinsamen Weges zu einer Heimat für die Komturei- und
Ordensangehörigen und deren Gäste.

Der weltliche Teil der Feier wurde mit
dem historischen und tätigen Konvent eröffnet, der dann in ein

Eröffnung

gemeinsames Mahl mündete.

STROHHALM DURCH SPENDE STÄRKEN

Wappen des neuen OrdenshausesDas Ordenshaus Berlin-Brandenburg hat sich sinnbildlich entschieden, den Strohhalm, der Menschen in Notsituationen über Wasser hält, durch eine weitere Spende an Strohhalm e.V. (http://www.strohhalm-ev.de/leitbild/kinder/73/) zu stärken.

Das Ordenshaus unterstützt stellvertretend für den Orden die 7c0022666301a5e8a6d87777ab40f0a5Arbeit des Vereins Strohhalm, der sich vorbeugend und zur Verhinderung von Gewalt und sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen einsetzt. Trotz Zuwendung von Geldern des Landes Berlins ist der Verein zur Abdeckung der Kosten auf Spenden angewiesen und entspricht damit zusätzlich den caritativen Förderungsrichtlinien unseres Ordens.

Dem Orden insgesamt ist es wichtig, dass durch den caritativen Einsatz ein Beitrag dazu geleistet wird, dass die Welt durch weniger Gewalt und durch mehr friedvollem Miteinander geprägt ist.

Zur Spendenübergabe wurden die örtlichen Vertreter unseres Ordens von Frau Dr. Paul empfangen und konnten im persönlichen Gespräch die bestehenden Verbindungen zwischen Strohhalm e.V. und Ordenshaus vertiefen.

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FÖRDERN DURCH FÖRDERUNG

Marktkirche HannoverIn der Michaelis-Vesper zu Hannover wird am Ende des ökumenischen Gottesdienstes der Komturei Hannover-Niedersachsen die gesammelte Kollekte der Marktkirche St. Georgi et Jacobii schon traditionell zugunsten eines vorgeschlagenen Projekts des Ordens zur Verfügung gestellt. OMCT Wappen Komturei Hannover-Norddeutschland

Aus der Ordenskasse wird dann der gesammelte Betrag entsprechen aufgestockt.

Kinder vor Gefahren zu schützen gehört zu den Grundanliegen unseres Ordens. Aus dem Blickwinkel von Eltern aus der Komturei ergab sich die spezielle Perspektive, dass es schon einen geschulten Blick für die Erkennung und die Gefahrenabschätzung im Hinblick auf Kopfverletzungen der Kinder geben muss.

Der Verein stopconcussions

nimmt sich generell diesem Thema in vorbildlicher Weise an. Unser Anliegen war es nun, dass von Seiten des Vereins eine entsprechende Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher an einem Pilotprojekt aus einer Kita in Hannover ermöglicht wird.

Der Ordensschatzmeister, der auch Komtureianhöriger ist, übergab die Spende von Marktkirche und Hannover. Von Seiten des Vereins Stopconcussions Germany e.V. erhielten wir dabei die Rückmeldung:

Kopfverletzungen sind gefährlich. Kopfverletzungen, die man nicht sofort sieht, die nicht behandelt werden, können lebensbedrohlich sein. Kinder verletzen sich schnell am Kopf. Sie fallen, stoßen sich, in der Schule, Freizeit und beim Sport. Wenn es passiert ist muss gehandelt werden und auf die richtige Behandlung kommt es an. Wie wichtig hier Aufklärungsarbeit ist, erleben wir tätglich, denn sonst sind Langzeitfolgen nicht auszuschließen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Aufklärungsarbeit. Dafür sagt das Team von Stopconcussions Germany e.V. herzlichen Dank.