DANKBARER RÜCKBLICK

Wer sich schon einmal persönlich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela gemacht hat – und zwar unabhängig davon wie groß die zurückgelegte Strecke war – wird tiefe Erinnerungen und Erfahrungen auf diesem Weg gemacht haben. Die auf diesem Weg gemachten Bilder können aber nur die Orte wiedergeben, die man erreicht und gesehen hat und die vielen üblichen Selfies machen es ja sogar möglich, dass sich auch der einsamste Pilger unterwegs irgendwie selbst in dieses Bild hineinschmuggeln kann.

Letztlich wird man aber bei der Rückkehr feststellen müssen, dass die Daheimgebliebenen nur das sehen können, was auf dem Foto abgebildet ist und selbst bei der besten Erklärung eben nur höchstens indirekt an den besonderen Erfahrungen dieser Pilgerreise teilhaben können.

P1210589

So ist es auch auf dem Weg, den die Einzelnen in unseren Orden zurückgelegt haben und nur durch Bilder und Erzählungen an dem Erlebten teilhaben lassen können. Die ökumenisch einfach Mitfeiernden können durch das Erspüren der Feier etwas mehr einfangen von dem, was die Postulantinnen und Postulanten, was die Neuaufzunehmenden in jenem Moment in ihrem Herzen bewegt.

Was auf jeden Fall aber immer möglich ist, ist dass die alten und neuen Ordensangehörigen des Generalkapitels 2016 Halt und Stütze für diejenigen sind, die nun auf dem Generalkapitel 2017 neu in den Orden aufgenommen werden. Möge die Rückschau bei allen dazu beitragen, mit Freude und Zuversicht auf das vor uns stehende Generalkapitel zuzugehen.

Affiliiertenaufnahme

P1210609

Aufnahme einer Postulantin und Postulanten

P1210612

Investierung von Ordensdamen

P1210639

P1210637

Rezipierung von Ordensrittern

P1210650

P1210643

P1210649

P1210657

 

NACHHALTIGE UNTERSTÜTZUNG DER INTEGRATION CHRISTLICH-PERSISCHER FLÜCHTLINGE – SOMMERAUSFLUG DER KOMTUREI MICHAELIS-NIEDERSACHSEN

Die Komturei Michaelis Niedersachsen hat dem Flüchtlingsprojekt der Gartenkirche Hannover drei Laptops zur Unterstützung der Integration christlicher Flüchtlinge aus dem persisch, kurdischen Kulturkreis übergeben. Das Projekt wird schon seit 2013 erfolgreich von der Gartenkirche incl. regelmäßiger Deutschkurse durchgeführt. Ziel ist die erfolgreiche Integration der Teilnehmenden in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt.

Vorgesehen sind ebenfalls Bewerbungstrainings sowie die Unterstützung bei der Suche nach Praktikums- bzw. Arbeits- und Lehrstellen bei denen der Orden ebenfalls aktiv unterstützt.

Darüber hinaus habenSommerausflug Spende wir, wie auch schon im letzten Jahr, im Zuge unseres Sommerprogramms Ordensfamilien, Gäste sowie Teilnehmenden des Flüchtlingsprogramms der Gartenkirche zu unserem diesjährigen Ausflug in das Wisentgehege in Springe eingeladen. Rund 20 Teilnehmende verbrachten einen aufregend naturnahen Tag mit Waschbären, Wölfen, spannenden Flugvorführungen sowie leckeren Pommes!

Es war ein gelungener Tag mit viel Spaß. Wir freuen uns jetzt schon auf das Sommerprogramm im nächsten Jahr.

Komturei Michaelis, Niedersachsen

ERHEBUNG DES ORDENSHAUSES ZUR KOMTUREI ST. GEORG

Der lange Weg findet nun seinen würdigen Abschluss – so oder so ähnlich mögen es viele empfunden haben, die von Anfang an dabei waren.

Das Samenkorn zu dieser Entwicklung wurde mit dem Generalkapitel 2012 in Berlin, anlässlich des 800jährigen Jubiläums der Tempelhofer Dorfkirche, die auf eine Templergründung zurückgeht, gelegt.

Inspiriert von dieser Begegnung hat sich OBr. Wolf auf den Weg gemacht, unseren Orden näher kennen zu lernen und wenn man so will, stand am Ende dieses Weges die Komturei St. Georg. Wenn es denn so einfach gewesen wäre, dann müssten künftig die Ordenshäuser und Komtureien gerade zu wie Pilze aus dem Boden schießen.

Aber wo bisher nichts war, entsteht eben nicht wie aus heiterem Himmel ein Ordenshaus, in dem sich Menschen auf den Weg in den Orden machen und das dann einfach auf die notwendige Größe einer Komturei heranwächst. Nur mit viel Arbeit und Engagement von Ordensmeister Prior Dr. Manfred Schneider und dem damals dafür beauftragten Ordensoffizier OBr. Wolf konnte der gelegte Samen wachsen und nun mittlerweile Früchte tragen.

Alle Ordensangehörigen der neuen Komturei St. Georg in Berlin-Brandenburg, deren Zentrum der Begegnung in den Räumen der ev. Kirchengemeinde von Berlin-Tempelhof ist, haben mit großen Engagement dazu beigetragen, dass aus den Anfängen nun ein Neubeginn als Komturei werden konnte.

In der feierlichen Ordenslichtvesper in der Tempelhofer Dorfkirche wurde das Ordenshaus Berlin-Brandenburg zur Komturei St. Georg durch Ordensmeister Prior Dr. Schneider erhoben, die Insignien der neuen Komturei – das Konventkreuz, den Konventteller und die Plastik des Hl. Georgs gesegnet und übergeben – und Ordensoffizier OBr. Wolf zum ersten Komtur der neuen Komturei im Namen der Ordensregierung ernannt.

 

P1260624

In seiner geistlichen Ansprache als Ordensprior hob OBr. Dr. Schneider hervor, dass mit der Erhebung zur Komturei nicht das Endziel erreicht wurde, sondern dass nun auch der weitere Weg aktiv beschritten werden muss.

Es gilt sich im Ordensleben immer neu nach der Ordensdevise NICHT UNS HERR – NICHT UNS – SONDERN DEINEM NAMEN GIB EHRE – weiterzuentwickeln und die ritterlichen Tugenden, die für alle Ordensangehörigen gleichermaßen gelten, im schwierigen gesellschaftlichen Umfeld, gerade auch von Berlin, zu leben.

Im anschließenden historischen Konvent in den Räumen der ev. Kirchengemeinde haben wir in Gedenken an den historischen Orden ein klösterlich bescheidenes Mahl zu uns genommen und das besondere Ereignis in der Geschichte eines Ordens gebührend begangen.

P1260674

Die Komturei St. Georg überraschte den Ordensmeister zum Abschluss der Feierlichkeiten mit dem Geschenk einer Truhe, die die geistlichen Schätze der Bibel enthielt und künftige theologischen Studien befruchten soll.

 

 

 

 

 

 

DANK FÜR DIE SPENDE DER KOMTUREI MICHAELIS-NIEDERSACHSEN

Von Seiten der Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Frau Pfarrerin Füllkrug-Weitzel, wurde dem Orden und der Komturei Michelis-Niedersachsen ein besonderer Dank ausgesprochen:

Präsidentin Füllkrug-Weitzel

“Vielen herzlichen Dank für Ihre Spende von 899 € für die humanitäre Hilfe Syrien/Irak. Sie haben uns damit eine große Freude bereitet!

Mit Ihrer Unterstützung können wir vielen Flüchtlingsfamilien helfen. Ob inner- oder außerhalb von Flüchtlingscamps: Viele leiden bittere Not. Vielfach mussten sie alles in der Heimat zurücklassen und konnten auf der Flucht nur das mitnehmen, was sie tragen konnten. Die Menschen, die in Zelten und Containern leben müssen, brauchen dringend Nahrungsmittel, Haushaltsutensilien, Hygieneartikel oder Kleidung. In den privaten Unterkünften ist Hilfe ebenso notwendig:

Viele Familien in Nachbarländern haben den Flüchtlingen eine Herberge gegeben, alleine können sie die notwendige Unterstützung jedoch nicht leisten.

Mit unserer Hilfe bringen wir gleichzeitig ein Zeichen der Hoffnung zu den Menschen. Sie spüren, dass sie nicht allein gelassen sind. Sie haben mit Ihrer Spende dieses Zeichen der christlichen Nächtenliebe gesetzt und dafür danke ich Ihnen noch einmal von Herzen.”

HUMANITÄRE HILFE SYRIEN/IRAK

Auf Initiative der Komturei Michaelis – Niedersachsen, ein Projekt der evangelischen Landeskirche zugungsten christlicher Hilfsmaßnahmen zu unterstützen zu wollen, wurde eine partnerschaftliche Spende zugunsten der notleidenden Bevölkerung im Nahen Osten.

Durch diese Verbindung war es möglich, den Projektpartner der Landeskirche vor Ort IOCC (International Orthodox Christian Charities), der seit über 10 Jahren Nothilfe für Flüchtlinge, intern Vertriebene und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Jordanien, im Libanon und in Syrien leistet, bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Diakonie KatastrophenhilfeDer Projektpartner IOCC der Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Apotheken und medizinischen Einrichtungen zusammen, um lebensnotwendige Medikamente für 585 betroffene Personen zur Verfügung stellen zu können. Diese Menschen hätten ansonsten keinen Zugang bzw. nicht die nötigen Mittel zur Beschaffung der Medikamente. Die Medikamente werden genutzt, um Krebspatienten zu helfen und Diabetes zu behandeln. Der Partner hat gute Kontakte und Netzwerke mit Apotheken und medizinischen Einrichtungen in Syrien. Dies ist vor dem Hintergrund der schwierigen humanitären und medizinischen Gesamtsituation von entscheidender Bedeutung.

Die medizinische Versorgung innerhalb Syriens ist alarmierend schlecht. Viele Verletzte müssen versorgt werden. Besorgniserregend ist auch der Zusammenbruch der Pharmaindustrie im Land und damit verbunden der Mangel an wichtigen Medikamenten. Vor der Krise gab es über 70 private Pharma-Firmen, die relativ günstige Medikamente für Millionen Menschen produzierten. Mindestens 25 Pharmafabriken wurden während des Krieges komplett zerstört oder von Milizen übernommen. Andere waren gezwungen, die Produktion einzustellen, da sie keine Lagermöglichkeiten mehr hatten, Rohmaterialien fehlten bzw. zu teuer waren. Es gibt heute nur noch wenige Fabriken.

Die Produktion von Medikamenten ist seit 2010 um 75% gesunken, während der Bedarf aufgrund des Krieges deutlich gestiegen ist. Medikamente und andere medizinische Produkte sind Mangelware und die vorhandenen Medikamente sind mittlerweile extrem teuer. Die Mehrheit der Bevölkerung kann sich die die medizinische Versorgung nicht mehr leisten. Menschen mit chronischen Erkrankungen und Krebspatienten trifft es besonders hart.

Diese wichtige Arbeit zu unterstützen war ein besonderes Anliegen der Ordensangehörigen der Komturei Michaelis – Niedersachsen, die als besondere Geste im 899. Templerjahr des historischen Ordens eine Spende in gleicher Höhe  durch Komtur OBr. Thomas und Ordensoffizier OBr. Michael Mai überbracht hat. Damit wurde die Spendenabsicht verbunden, die Not der Flüchtlingsfamilien im Nahen Osten zu lindern.

Flüchtlingscamp Syrien

 

FACETTEN FÜGEN SICH ZUM GANZEN – VORABEND EINES GENERALKAPITELS

Auch wenn es Ordensleben in Begegnungen der Komtureien und Ordenhäuser gibt, ist dies dennoch nur ein kleiner Teil des alltäglichen Lebens. Jeder von uns ist immer auf dem Weg an der eigenen Einstellung zu arbeiten, dass dies nicht nur ein punktueller Teil des Lebens ist und ansonsten eine untergeordnete Rolle spielt. Dies gilt umso mehr für diejenigen Ordensangehörigen, denen es zumindest noch nicht vergönnt ist, im Umkreis des eigenen Wohnortes zumindest ein Ordenshaus vorzufinden oder die daran beauftragt arbeiten, ein Ordenshaus aufzubauen.

Der innere Ruf, sich für den Weg einer Ordensdamen oder eines Ordensritters zu entscheiden, endet nicht auf dem Generalkapitel, auf dem eine Frau investiert oder ein Mann rezipiert wird. Es gilt diesem Ruf tatsächlich nachzugehen, wobei der Weg das Ziel ist und es gilt, sich dafür zu motivieren oder immer wieder auch Impulse dazu von der Gemeinschaft zu empfangen. Dies bedeutet, das Ideal des Ordens durch das eigene Handeln gerade im “Alltag” zum Leben zu erwecken.

Einmal im Jahr beruft die Ordensregierung ein Generalkapitel ein – wie zuletzt 2016 nach Münster – zu dem alle Ordensangehörigen geladen sind. Hier fügt sich dann zusammen, was zur übergreifenden Ordensgemeinschaft gehört. Die im Bundesgebiet lebenden Frauen und Männer des Ordens haben damit die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung über den Rahmen einer Komturei oder eines Ordenshauses hinaus, was gerade auch für diejenigen von großer Bedeutung ist, die nicht im Einzugsbereich dieser Ordensuntergliederungen wohnen und der Ordensregierung direkt unterstellt sind.

“Bevor es losgeht” ist es eine schöne Gewohnheit, dass diejenigen, die früh am Freitag anreisen, schon das erste gemeinsame Mittagessen im Refektorium einnehmen und im kleinen Kreis zum persönlichen Austausch kommen.

OMCT Refektorium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Generalkapitel ist unserer Ordensdevise “NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM ” verpflichtet, so dass sich bei allen Berichten und Entscheidungen die anwesenden Ordensdamen, Ordensritter, Postulantinnen und Postulaten  im Konvent bewusst sein müssen, dass nichts von dem, was war und sein wird, zur eigenen Ehre oder der des Ordens gereicht, sondern allein auf Gott hinweist. Die Ordensregierung und die Komture bzw. Ordensoffiziere berichten über die Arbeit und die Aktivitäten des vergangenen Jahres und geben auch einen Ausblick auf das im Generalkapitel neu ausgerufene Templerjahr. Die Ordenslichtvesper sowie der Investierungs- und Rezipierungsgottesdienst sind dabei die geistliche Basis für die innere Ausrichtung.

Zur Ordenslichtvesper versammeln wir uns hinter dem Beausant

OMCT Deutscher Tempelherren-Orden Beausant

 

 

 

 

 

 

und ziehen gemeinsam in die Kirche ein,

OMCT Deutscher Tempelherren-Orden Postulantinnen Postulanten

was für die Neuaufzunehmenden das erste gemeinsame Erlebnis auf dem Weg in den neuen Ordensstand ist. In der noch dunklen Kirche versammeln wir uns im gemeinsamen Gebet um Jesus Christus, der für uns das Licht ist, das sich selbst verzehrend Wärme und Richtung gibt.

Licht Jesus Christus OMCT Deutscher Tempelherren-OrdenOrdenslichtvesper OMCT Deutscher Tempelherren-Orden

Am Vorabend des nächsten Tages des Generalkapitels wurden in der Ordenslichtvesper aus dem Kreis der Ordensaffiliierten, Ordensangehörige in den Postulantenstand erhoben, so dass nunmehr eine weitere Postulantin und zwei Postulanten das Ordensleben bereichern. Alle drei Neuen im Postulantenstand hatten sich bereits zuvor durch das Ordensseminar auf das große Ziel einer Ordensdame und eines Ordensritters vorbereitet.

 

 

 

Verein für Kinder mit Behinderungen e.V. dankt dem Orden

Dem Deutschen Tempelherren-Orden – OMCT möchten wir hiermit, auch im Namen der betroffenen Familien, für die Spendenaktion herzlich danken.

Der Verein “Reiten für Kinder mit Behinderugen” e.V. finanziert sich über Spenden. Mit Ihrer großzügigen Spende über 800 € unterstützen Sie das langjährige und erfolgreiche Reitprojekt, das speziell abgestimmt ist für behinderte Kinder und Jugendliche:

Seit 1988 gibt es dieses sinnvolle Freizeitangebot zur besseren Alltagsbewältigung. Das Pferd sendet in einer Minute 90 bis 120 Impulse auf den Reiter aus. Bei keiner Beschäftigung kommt es zu so vielen komplexen Wirkungszusammenhängen wie beim Reiten und dem Umgang mit dem Pferd.

Das Pferd tritt als unbefangener und ehrlicher Partner auf, der dem jungen Reiter unabhängig vom Behinderungsgrad Stolz, Vertrauen und Offenheit entgegenbringt. Das Pferd lässt Freiheit erfahren, Grenzen erkennen und führt zur besseren Selbsteinschätzung. Während der Auseinandersetzung des Reitens entsteht z.B. Schritt für Schritt ein neuen Körpergefühl. Der Muskeltonus wird beeinflusst. Auf Jahre hin werden diverse Muskeln in Anspruch genommen, Konzentration, Kondition, Gleichgewicht werden gestärkt und eventuell vorhandene taktile Abwehr reduziert.

Wir dürfen vermitteln zwischen den gehandicapten Menschen und den edlen und verständnisvollen Pferden, die ja auch den Tempelrittern immer treu zur Seite standen.

Vielen Dank und herzliche Grüße von der Vorsitzenden Ingrid Hartge.

http://reiten-für-kinder-mit-behinderungen.de/

ZUM TODE UNSERES ORDENSBRUDERS GÜNTER MICHAELIS

In Memoria Günter MichaelisAm 01.01.2017 verstarb unser OBr. GÜNTER MICHAELIS,

der von Anfang an am Aufbau unseres Ordenshauses Berlin-Brandenburg mitbeteiligt war. Mit der Konstituierung des Ordenshauses, wurde er anlässlich des ökumenischen Gründungsgottesdienstes 2014 als Ordensaffiliierter in den Orden aufgenommen. OBr. Günter Michaelis beschränkte sich dabei nicht auf die diesem Ordensstand zugewiesene Aufgabe der ideellen und materiellen Förderung, sondern trug bereits jetzt zum Zusammenwachsen und zum Aufbau des jungen Ordenshauses bei.

Im Folgejahr wurde er Postulant und beim Generalkapitel zu Fulda im ökumenischen Gottesdienst zum Rechtsritter rezipiert. In den Begegnungen haben wir ihn als hilfsbereiten und gastfreundlichen Ordensangehörigen kennen und schätzen gelernt, der seinen Beitrag zur Verwirklichung der templerischen Ideale geleistet hat.

Mit OBr. Günter Michaelis verlieren wir einen Menschen, der unseren Orden bereichert hat und wir sind dankbar dafür, dass er ein Teil unserer Ordensgemeinschaft war. Die Spuren, die er bei uns und in uns hinterlassen hat, kann der Tod nicht überwinden.

Unsere Anteilnahme gilt OBr. Manfred Habich, Ordensaffiliierter Birgit Habich und allen Angehörigen. Wir werden unserem verstorbenen Ordensbruder Günter Michaelis im Gebet, in den Konventen und im Gottesdienst gedenken.

WIR TEILEN DIE TRAUER UM DIE OPFER

Berliner GedächtniskircheAm zweiten Weihnachtsfeiertag haben Ordensangehörige des Ordenshauses Berlin-Brandenburg, OBr. Wolf, Ordenspostulantin Christine und Ordensministrantin Mia stellvertretend für alle von uns der Opfer des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gedacht.

Blumenniederlegung nach dem Berliner AttentatDa wo Worte nicht in der Lage sind das Innerste zum Ausdruck zu bringen, übersteigen die Symbole das, was nicht gesagt, aber gefühlt wird: Die Niederlegung von drei weißen Rosen sind ein Zeichen der Trauer um die unschuldigen Opfer, die wir aber aufgefangen wissen in der Liebe Gottes. Die Entzündung von Kerzen am Ort des Anschlags und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sind ein Zeichen unserer Hoffnung.  Wir setzen mit den Kerzen das Zeichen des Glauben, das sich erleuchtend in das Dunkel des Todes stellt, das aber auch in selbst verzehrender Liebe ein Zeichen gegen den Hass ist.

Unsere Ordensangehörigen konnten deutlich sehen und spüren, wie die anwesenden Menschen Anteil nahmen. Viele hatten Tränen in den Augen, waren sehr schweigsam in der Stille auf dem Markt, auf dem keine Musik mehr aus den Weihnachtsständen kam. Nur drei kirchlichen Trompetenbläsern war es gestattet, leise kirchlich-weihnachtliche Musik am Eingang der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu spielen.

Die anteilnehmende Anwesenheit vieler Menschen erfüllt den kalten Ort des Schreckens mit menschlicher Wärme. Wir alle hoffen, dass es den Angehörigen helfen möge, das Untragbare tragen zu können und sind mit ihnen im Gebet verbunden.

Eintrag ins Kondolenzbuch für die Attentatsopfer

 

Tempelritter spenden an Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen”

Seit nun 10 Jahren leitet Frau Ingrid Hartge den Verein “Reiten für Kinder mit Behinderungen” in Merzig-Fitten. In diesem Jahr konnte sie zu einer Adventsfeier neben zahlreichen Eltern mit Kindern und den Vereinsmitgliedern eine Gesandtschaft des Deutschen Tempelherren-Ordens – OMCT begrüßen.

Der Ordenskanzler und Komtur Joachim Canaris überreichte Frau Hartge einen Spendenscheck über 800 € als Unterstützung der so wichtigen, therapeutischen Hilfe an behinderten Kindern, den diese dankbar entgegennahm. Die Kinder staunten sehr über die Ritter und die Ordensdame, die eigens in ihren weißen Mänteln mit dem roten Tatzenkreuz zu diesem Anlass erschienen waren.

Der Deutsche Tempelherren-Orden – OMCT ist die älteste Wiederbelebung in Deutschland nach dem 1118 gegründeten und 1312 durch den französischen König Philipp der Schöne aufgelösten Orden. Der Orden verfügt in ganz Deutschland über mehrere Niederlassungen. Im Saarland gibt es seit 2013 eine Komturei mit Sitz in Merzig.

Wir kämpfen nicht mehr mit dem Schwert. Soziales Engagement für Hilfsbedürftige ist eines von vielen Zielen unseres christlich-ökumenischen Ritterordens”, so Joachim Canaris Komtur und Kanzler im Templerorden.

Amtliches Mitteilungsblatt der Kreisstadt Merzig