NACHHALTIGE UNTERSTÜTZUNG DER INTEGRATION CHRISTLICH-PERSISCHER FLÜCHTLINGE – SOMMERAUSFLUG DER KOMTUREI MICHAELIS-NIEDERSACHSEN

Die Komturei Michaelis Niedersachsen hat dem Flüchtlingsprojekt der Gartenkirche Hannover drei Laptops zur Unterstützung der Integration christlicher Flüchtlinge aus dem persisch, kurdischen Kulturkreis übergeben. Das Projekt wird schon seit 2013 erfolgreich von der Gartenkirche incl. regelmäßiger Deutschkurse durchgeführt. Ziel ist die erfolgreiche Integration der Teilnehmenden in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt.

Vorgesehen sind ebenfalls Bewerbungstrainings sowie die Unterstützung bei der Suche nach Praktikums- bzw. Arbeits- und Lehrstellen bei denen der Orden ebenfalls aktiv unterstützt.

Darüber hinaus habenSommerausflug Spende wir, wie auch schon im letzten Jahr, im Zuge unseres Sommerprogramms Ordensfamilien, Gäste sowie Teilnehmenden des Flüchtlingsprogramms der Gartenkirche zu unserem diesjährigen Ausflug in das Wisentgehege in Springe eingeladen. Rund 20 Teilnehmende verbrachten einen aufregend naturnahen Tag mit Waschbären, Wölfen, spannenden Flugvorführungen sowie leckeren Pommes!

Es war ein gelungener Tag mit viel Spaß. Wir freuen uns jetzt schon auf das Sommerprogramm im nächsten Jahr.

Komturei Michaelis, Niedersachsen

FACETTEN FÜGEN SICH BEIM GENERALKAPITEL ZUSAMMEN – INVESTIERUNG UND REZIPIERUNG: HÖHEPUNKT UND NICHT ENDE DES WEGES

Die Frage, ob der Weg als Ordensdame oder Ordensritter der jeweils richtige für einen selbst ist, liegt zeitlich gesehen beim Generalkapitel – wie in Münster 2016 – schon einiges zurück, da sich nun mit der Investierung und Rezipierung die Realisierung des bejahten Wunsches für die Einzelnen ergab.

Berggipfel - OMCT - Deutscher Tempelherrenorden

Um im Bild des Bergsteigens zum Ausdruck zu bringen, ist dies mit Sicherheit ein Gipfel, der die vormals getroffene Entscheidung herausragend zum Ausdruck bringt. Es würde sich aber niemand allen Ernstes beim Wandern auf den Weg machen, ohne die Rückkehr in den Alltag bewusst zu planen. Dies bedeutet nicht, dass die absolvierte Wanderung der Schlusspunkt dieses sportlichen Engagements ist, sondern dass – sobald es der Alltag zulässt – wieder mit dem Neubeginn der Aktivität begonnen wird.

 

Alltag - Urlaub vorbei - OMCT- Deutscher Tempelherren-Orden

So verhält es sich auch beim Erreichen des Gipfels Investierung und Rezipierung: Der Alltag wird wie beim Bergsteigen den mit Abstand meisten Zeitumfang an sichtbarer Aktivität umfassen, so dass es gerade beim Engagement im Orden auf die eigene Motivation ankommt, sich punktuell – aber wie beim Bergsteigen – mit voller Kraft bei Ordensaktivitäten zu engagieren.

Sinnfrage - OMCT - Deutscher Tempelherren-Orden

Was aber ist, wenn die Konvente der Komtureien und Ordenshäuser zu weit vom jeweiligen Wohnort entfernt sind oder terminliche Verpflichtungen mich hindern, an den Treffen teilzunehmen? Welche Antwort finden diejenigen, die in der persönlichen Einschätzung zum Orden kommen, ihrem Leben eine neue Wertigkeit oder neue Ausrichtung zu geben? Hier zeigt sich, dass die Ausgangsfrage beim Weg in den Orden entweder nicht gestellt wurde oder auf diese keine persönliche Antwort gefunden wurde.

Die Ausgangsfrage kann nicht lauten, wie kann der Orden meine unerfüllten Lebenswünsche erfüllen oder wie kann der Orden mein Sehnen nach einem tiefen Sinn des Lebens erfüllen? Um dies zu verdeutlichen, lohnt es sich, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, um von dort aus den Blick auf die Gegenwart zu richten.

Bernhard von Clairvaux2Lob der neuen Ritterschaft - Bernhard v Clairvaux OMCT - Deutscher Tempelherren-Orden

Bernhard v. Clairvaux: Lob der neuen Ritterschaft

Der historische Templerorden speist sich aus dem Spannungsbogen von Rittertum und Mönchtum oder anders aus der damaligen Perspektive ausgedrückt aus dem kriegerischen Beruf des Ritters und der geistlichen Berufung zum Mönch. Ohne die damals akzeptierten Ideale eines neuen Rittertums, die vom herausragenden Mönch und Mystiker Bernhard von Clairvaux niedergelegt wurden, wäre es zu diesem Spannungsbogen weder gekommen noch hätte er überhaupt Bestand gehabt.

Bernhard von Clairvaux kritisierte in harten Worten das zur Dekadenz neigende Rittertum seiner Zeit. Aber es ist schon nachvollziehbar, dass ein Berufs- und Adelsstand, dessen Hauptzweck das Militärwesen ist, in den Zeiten ohne Einsatz Motivationsdefizite auswies, die sich negativ im Lebenswandel niederschlugen. Hier stellt sich natürlich für die Gegenwart die Frage, was macht eigentlich eine Ordensdame oder ein Ordensritter, wenn er denn nicht im Dienst des Ordens steht und dies – da ja jeder seine eigene Wohnung verstreut im Einzugsgebiet des Ordens und seinen eigenen Beruf hat – zugegebenermaßen die Hauptzeit des eigenen Lebens umfasst? Diese Frage ist zwar allgemein beantwortbar, aber in der Umsetzung immer an den jeweiligen Ordensangehörigen gebunden. Bildhaft könnte die Antwort lauten, dass die Ordensangehörigen im Alltag ohne sichtbaren Ordensmantel die Ordensideale und die ritterlichen Tugenden leben und durch innere Werte und nicht durch Äußerlichkeiten “erkannt” werden. Dies ist mit Sicherheit die schwierigste Aufgabe, bei der man sicher in der Ordensgemeinschaft Kraft tanken kann, die aber letztlich dennoch viel Eigenmotivation bedarf. Diese innere Haltung den Ordensauftrag immer wieder neu umzusetzen, kann nicht allein durch Ordensbegegnungen ersetzt werden.

Ora et labora - OMCT- Deutscher Tempelherren-OrdenMönch im Gebet - OMCT - Deutscher Tempelherren-Orden

Hatten die Ritter schon die Erfahrung weltlichen Zusammenlebens, so war das Zusammenleben der Mönche von besonderer Art und dem wechselnden Rhythmus von Gebet und Arbeit geprägt.  Übertragen auf die Gegenwart bedeutet dies, dass unserem Orden – dem das reale und dauerhafte Zusammenleben in Komtureien und Ordenshäuser fremd ist – dieses alles prägende Leben fehlt und damit auch das täglich neue Einüben des besonderen Lebensweges. Dennoch sind die von allen positiv empfundenen Begegnungen in den Konventen oder anderen gemeinsamen Aktivitäten die Basis, auch über weite Entfernungen hinweg, Verbundenheit zu spüren, die auch im Einzelnen gepflegt und vertieft wird. Mönche, die gemeinsam arbeiten, haben es leichter, diese Aktivitäten zu koordinieren und dauerhaft durchzuführen. Dies kann für die Ordensgruppierungen immer wieder ein Anlass sein, darüber nachzudenken, wie man neben finanziellen Spenden auch durch Spenden der eigenen Freizeit, caritativ wirken kann. Von den jeweiligen Bedingungen abhängig ist es denkbar, dass von der gesamten Komturei bis zum einzelne Ordensangehörigen eine caritative Aktivität punktuell oder dauerhaft verfolgt werden kann.

Balken im Auge OMCT- Deutscher Tempelherren-Orden

Die historische Beschränkung der täglichen Konvente auf eine Stunde sollte vor allem dazu führen, dass sich die Begegnungen nicht zur eigenen Nabelschau entwickeln, in dem man sich aneinander oder zwischen den Komtureien abarbeitet. Dies ist auch heute noch für die Gegenwart wichtig, denn der Sinn des Ordens besteht nicht in der Selbstbeschäftigung mit Strukturen und menschlichen Unzulänglichkeiten. Die Beschäftigung mit der historischen Vergangenheit dient dazu, sich seiner selbst im Orden bewusst zu werden und es gilt überlieferte Ideale zeitgemäß anzupassen. Die Pflege der Gemeinschaft und der Ordensrituale gehören ebenso dazu wie die gemeinsame Feier der Ordensgottesdienste. Grundlegend haben alle dem Anspruch aus
Mt 7,1-5 immer wieder neu gerecht zu werden:

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

Es zeigt sich also an der besonderen Bedingungslage der Gegenwart, dass es vor allem auf die Einzelnen ankommt, wie und mit welchem Elan die Ordensarbeit gelebt wird. Die Freiheit der Eigenverantwortlichkeit ist zu nutzen, um für sich selbst und für alle in der Ordensgemeinschaft zum Gewinn zu werden.

DANK FÜR DIE SPENDE DER KOMTUREI MICHAELIS-NIEDERSACHSEN

Von Seiten der Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Frau Pfarrerin Füllkrug-Weitzel, wurde dem Orden und der Komturei Michelis-Niedersachsen ein besonderer Dank ausgesprochen:

Präsidentin Füllkrug-Weitzel

“Vielen herzlichen Dank für Ihre Spende von 899 € für die humanitäre Hilfe Syrien/Irak. Sie haben uns damit eine große Freude bereitet!

Mit Ihrer Unterstützung können wir vielen Flüchtlingsfamilien helfen. Ob inner- oder außerhalb von Flüchtlingscamps: Viele leiden bittere Not. Vielfach mussten sie alles in der Heimat zurücklassen und konnten auf der Flucht nur das mitnehmen, was sie tragen konnten. Die Menschen, die in Zelten und Containern leben müssen, brauchen dringend Nahrungsmittel, Haushaltsutensilien, Hygieneartikel oder Kleidung. In den privaten Unterkünften ist Hilfe ebenso notwendig:

Viele Familien in Nachbarländern haben den Flüchtlingen eine Herberge gegeben, alleine können sie die notwendige Unterstützung jedoch nicht leisten.

Mit unserer Hilfe bringen wir gleichzeitig ein Zeichen der Hoffnung zu den Menschen. Sie spüren, dass sie nicht allein gelassen sind. Sie haben mit Ihrer Spende dieses Zeichen der christlichen Nächtenliebe gesetzt und dafür danke ich Ihnen noch einmal von Herzen.”

HUMANITÄRE HILFE SYRIEN/IRAK

Auf Initiative der Komturei Michaelis – Niedersachsen, ein Projekt der evangelischen Landeskirche zugungsten christlicher Hilfsmaßnahmen zu unterstützen zu wollen, wurde eine partnerschaftliche Spende zugunsten der notleidenden Bevölkerung im Nahen Osten.

International Orthodox Christian CharitiesDurch diese Verbindung war es möglich, den Projektpartner der Landeskirche vor Ort IOCC (International Orthodox Christian Charities), der seit über 10 Jahren Nothilfe für Flüchtlinge, intern Vertriebene und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Jordanien, im Libanon und in Syrien leistet, bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Diakonie KatastrophenhilfeDer Projektpartner IOCC der Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Apotheken und medizinischen Einrichtungen zusammen, um lebensnotwendige Medikamente für 585 betroffene Personen zur Verfügung stellen zu können. Diese Menschen hätten ansonsten keinen Zugang bzw. nicht die nötigen Mittel zur Beschaffung der Medikamente. Die Medikamente werden genutzt, um Krebspatienten zu helfen und Diabetes zu behandeln. Der Partner hat gute Kontakte und Netzwerke mit Apotheken und medizinischen Einrichtungen in Syrien. Dies ist vor dem Hintergrund der schwierigen humanitären und medizinischen Gesamtsituation von entscheidender Bedeutung.

Die medizinische Versorgung innerhalb Syriens ist alarmierend schlecht. Viele Verletzte müssen versorgt werden. Besorgniserregend ist auch der Zusammenbruch der Pharmaindustrie im Land und damit verbunden der Mangel an wichtigen Medikamenten. Vor der Krise gab es über 70 private Pharma-Firmen, die relativ günstige Medikamente für Millionen Menschen produzierten. Mindestens 25 Pharmafabriken wurden während des Krieges komplett zerstört oder von Milizen übernommen. Andere waren gezwungen, die Produktion einzustellen, da sie keine Lagermöglichkeiten mehr hatten, Rohmaterialien fehlten bzw. zu teuer waren. Es gibt heute nur noch wenige Fabriken.

Die Produktion von Medikamenten ist seit 2010 um 75% gesunken, während der Bedarf aufgrund des Krieges deutlich gestiegen ist. Medikamente und andere medizinische Produkte sind Mangelware und die vorhandenen Medikamente sind mittlerweile extrem teuer. Die Mehrheit der Bevölkerung kann sich die die medizinische Versorgung nicht mehr leisten. Menschen mit chronischen Erkrankungen und Krebspatienten trifft es besonders hart.

Diese wichtige Arbeit zu unterstützen war ein besonderes Anliegen der Ordensangehörigen der Komturei Michaelis – Niedersachsen, die als besondere Geste im 899. Templerjahr des historischen Ordens eine Spende in gleicher Höhe  durch Komtur OBr. Thomas und Ordensoffizier OBr. Michael Mai überbracht hat. Damit wurde die Spendenabsicht verbunden, die Not der Flüchtlingsfamilien im Nahen Osten zu lindern.

Flüchtlingscamp Syrien

 

PFINGSTEREIGNIS: ALLE SOLLEN EINS SEIN – von Ordensprior Dr. Schneider

Gerade das Pfingstfest ist das Geschenk des Heiligen Geistes, sich von der Ökumene be-Geistern zu lassen – ein Auftrag, den alle Christinnen und Christen gleichermaßen haben und der einen besonderer Teil unseres Ordensideals darstellt. So habe ich gern die Einladung zur Pfingstvesper in die nordbadische römisch-katholische Peter-und-Pauls-Kirche angenommen, um an diesem besonderen Fest den Predigtdienst zu übernehmen.

Peter-und-Paul - OMCT - Deutscher Tempelherren-Orden

Gedanken zur Einheit in Vielfalt

Mauerbau 1961 - OMCT- Deutscher Tempelherren-Orden

Vor 56 Jahren wurde über Nacht die Mauer in Berlin gebaut. Die Mauer trennte nicht nur ein Stadtgebiet, die Mauer riss Familien auseinander, herzzerreißende Szenen spielten sich ab, mit Tränen in den Augen winkte man sich zu, nicht wissend, wann man sich je wieder persönlich sehen würde.

Mauerbau Abschied

28 Jahre danach lag man sich jubelnd in den Armen – und ein Jahr später war die Mauer und die Trennung weg.

Was musste bei der staatlichen Einheit vorausgehen, um die Einheit zu erreichen? Bei der staatlichen Einheit
musste die sozialistische Diktatur untergehen, um die Einheit in Freiheit möglich zu machen.

Bei aller Freude über die vergleichsweise schnelle Überwindung der Trennung – im Hinblick auf die Zeiträume der kirchlichen Trennungen – ist dies dennoch kein Beispiel für die Überwindung der Trennung der Kirchen: Hier kann es auf keinen Fall darum gehen, dass eine Kirche oder gar alle Kirchen untergehen müssen, um die Einheit zu ermöglichen.

Aus der allen Christinnen und Christen gemeinsamen Verantwortung für die Überwindung der Trennung können wir uns aber nicht herausstehlen, denn Jesus Christus selbst will die Einheit – Joh 17, 21 – die im Epheser-Brief 4, 3-6 deutlich angemahnt wird.

Doch die Trennung ist immer nur der Schlusspunkt, denn die Einheit wurde bereits zuvor verspielt.

Es stellt sich gerade nach 963 Jahren die Frage, warum die Trennung zwischen katholischer Kirche und orthodoxer Kirche noch besteht.

Es stellt sich gerade nach 500 Jahren die Frage, warum die Trennung zwischen evangelischer und katholischer Kirche noch besteht.

Es stellt sich gerade nach 144 Jahren die Frage, warum die Trennung zwischen alt-katholischer und römisch-katholischer Kirche noch besteht.

Festhalten lässt sich leider, dass – im Gegensatz zur deutschen Trennung – die kirchlichen Trennungen zumindest ein- oder beidseitig gewollt waren. Im Gegensatz zur deutschen Trennung gab es keine tiefe Sehnsucht bei den Kirchen, diese Trennung möglichst bald zu überwinden. Die Trennungen hatten Gräben aufgerissen, die nicht nur dem Einheitsgebot, sondern auch dem Liebesgebot Jesu widersprachen und die jetzt auf einer langen Zeitachse Schritt für Schritt überbrückt werden bzw. darüber das Gespräch gesucht wird.

Aber Zeit, solange sie auch gehen mag, heilt nicht alle Wunden, denn sonst hätten wir längst die kirchliche Einheit.

Auch wenn sich die Kirchen in der Zwischenzeit unterschiedlich entwickelt haben, so glauben sie dennoch an den gleichen Gott. Auch wenn die Kirchen in der Zwischenzeit in unterschiedlichen Formen Gottesdienst feiern, so verbindet sie der eine Glaube und die eine Taufe. Gerade am Pfingstfest sollten wir prüfen, was uns jetzt eigentlich noch fehlt.

Die staatliche Trennung hat Familien auseinandergerissen, die tiefe Sehnsucht aber, wieder zusammenzufinden blieb. Sich liebende Paare, die nur kurz getrennt sind, warten voller Ungeduld
auf das Ende der Trennung.

Gibt es diese Sehnsucht nach Einheit der Christenheit? Gibt es diese ungeduldige Sehnsucht
nach Überwindung der Trennung?

Ich kann leider beide starke Antriebsfedern zur Einheit der Christenheit in diesem Ausmaß momentan nicht erkennen und bin dennoch nicht entmutigt. Es gilt zunächst über alle Unterschiede hinweg, sich in Liebe zu tragen, ja, sich in Liebe zu ertragen.

Fußwassung als Liebesdienst - OMCT- Deutscher Tempelherren-Orden

 

 

 

 

 

Das Pfingstfest ist Anlass genug, um den Beistand des Heiligen Geistes zu bitten, der in uns das Feuer der Liebe brennend entfacht, der uns be-Geistert, um die Mauern, die uns trennen, zu überspringen.

Wenn dies so werden soll, dann darf der Heilige Geist, nicht die für uns unbekannte Seite Gottes sein, dann sollte es künftig bei uns wie folgt sein:

Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als wir das Gebot Jesu befolgten, der zu uns auch heute sagt:

eins sein - Joh 17,21 - OMCT - Deutscher Tempelherren-Orden

Für die Schritte zur Einheit sind wir alle verantwortlich und seien die Schritte auch noch so klein. Kein Schritt aber ist zu klein, um nicht schon heute gegangen zu werden – denn dieser Schritt ist der stete Tropfen, der Bewegung in die Weite der Ökumene bringt.

Fangen wir gemeinsam damit an – auch und gerade im Orden – um die nötigen Schritte zu tun, die uns alle der Einheit in Vielfalt näher bringen.

 

JOHANNA von ORLÉANS – RITTERIN UND GLAUBENSZEUGIN

OMCT Wappen Komturei Oberderdingen Deutscher Tempelherren-Orden OMCT

In der Komturei Johanna-von-Orléans wurde der Patronin in einer feierlichen Ordenslichtvesper in der St.-Johannes-Kapelle in Oberderdingen gedacht.

Vor 605 Jahren erblickte Johanna als Tochter einer wohlhabenden Bauernfamilie in einem kleinen lothringischen Dorf mit ganzen 35 Haushalten das Licht der Welt.

Geburtshaus Johanna von Orleans Deutscher Tempelherren-Orden OMCT
Geburtshaus

Johanna-von-Orléans Lebensweg war gleichsam die Erfüllung der Prophezeiung, dass eine Jungfrau aus dem Volke dereinst Frankreich retten würde. Johanna sah sich als Sendbotin Gottes, die bereits mit dem 13. Lebensjahr Stimmen der hl. Katharina, hl. Margarete und des Erzengels Michael als Botschaft vernahm, Frankreich zu retten. Aus der Kraft des Glaubens heraus entwickelte sich das 17 jährige Mädchen, die weder lesen noch schreiben konnte und auch keine militärische Ausbildung kannte, zur Feldherrin, die Schlachten entschied und auch als Königsmacherin politische Wirkkraft entfaltete.

Johanna von Orleans Deutscher Tempelherren-Orden

Was für heutige Verhältnisse als unglaublich erscheint, war damals aufgrund des Glaubens an Wunder und des Eingreifens Gottes in die Geschichte der Menschen, glaubhaft und deswegen auch glaubwürdig. Auf dem Höhepunkt dieser Entwicklung stand Johanna mit Ritterrüstung und Standarte am Altar, als Karl zum König durch die sakramentale Salbung erhoben wurde.

 

Johanna von Orleans Königssalbung Deutscher Tempelherren-Orden OMCT

Wie die Ritter des Templerordens wurde sie gefangengenommen und man versuchte, sie mittels eines Inquisitionsprozesses zu diskreditieren und zu vernichten. Am 30. Mai wurde sie auf dem Scheiterhaufen in Rouen verbrannt und ihr letztes Wort, dass sie noch aussprach war – Jesus. Die Parallelen, die sich zum historischen Templerorden ergaben und ihre herausragende Rolle als Frau und Ritterin im Mittelalter veranlassten die Komtureiangehörigen, sie zur Patronin zu erwählen.

Wenn sich die Komtureiangehörigen auf Exkursionen nach Frankreich begeben, ist es uns immer ein Anliegen, der Komtureipatronin zu gedenken.

Jean d´Arc Johanna von Orleans Andacht Komturei Oberderdingen Deutscher Tempelherren-Orden OMCT

 

FACETTEN FÜGEN SICH ZUM GANZEN – VORABEND EINES GENERALKAPITELS

Auch wenn es Ordensleben in Begegnungen der Komtureien und Ordenhäuser gibt, ist dies dennoch nur ein kleiner Teil des alltäglichen Lebens. Jeder von uns ist immer auf dem Weg an der eigenen Einstellung zu arbeiten, dass dies nicht nur ein punktueller Teil des Lebens ist und ansonsten eine untergeordnete Rolle spielt. Dies gilt umso mehr für diejenigen Ordensangehörigen, denen es zumindest noch nicht vergönnt ist, im Umkreis des eigenen Wohnortes zumindest ein Ordenshaus vorzufinden oder die daran beauftragt arbeiten, ein Ordenshaus aufzubauen.

Der innere Ruf, sich für den Weg einer Ordensdamen oder eines Ordensritters zu entscheiden, endet nicht auf dem Generalkapitel, auf dem eine Frau investiert oder ein Mann rezipiert wird. Es gilt diesem Ruf tatsächlich nachzugehen, wobei der Weg das Ziel ist und es gilt, sich dafür zu motivieren oder immer wieder auch Impulse dazu von der Gemeinschaft zu empfangen. Dies bedeutet, das Ideal des Ordens durch das eigene Handeln gerade im “Alltag” zum Leben zu erwecken.

Einmal im Jahr beruft die Ordensregierung ein Generalkapitel ein – wie zuletzt 2016 nach Münster – zu dem alle Ordensangehörigen geladen sind. Hier fügt sich dann zusammen, was zur übergreifenden Ordensgemeinschaft gehört. Die im Bundesgebiet lebenden Frauen und Männer des Ordens haben damit die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung über den Rahmen einer Komturei oder eines Ordenshauses hinaus, was gerade auch für diejenigen von großer Bedeutung ist, die nicht im Einzugsbereich dieser Ordensuntergliederungen wohnen und der Ordensregierung direkt unterstellt sind.

“Bevor es losgeht” ist es eine schöne Gewohnheit, dass diejenigen, die früh am Freitag anreisen, schon das erste gemeinsame Mittagessen im Refektorium einnehmen und im kleinen Kreis zum persönlichen Austausch kommen.

OMCT Refektorium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Generalkapitel ist unserer Ordensdevise “NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM ” verpflichtet, so dass sich bei allen Berichten und Entscheidungen die anwesenden Ordensdamen, Ordensritter, Postulantinnen und Postulaten  im Konvent bewusst sein müssen, dass nichts von dem, was war und sein wird, zur eigenen Ehre oder der des Ordens gereicht, sondern allein auf Gott hinweist. Die Ordensregierung und die Komture bzw. Ordensoffiziere berichten über die Arbeit und die Aktivitäten des vergangenen Jahres und geben auch einen Ausblick auf das im Generalkapitel neu ausgerufene Templerjahr. Die Ordenslichtvesper sowie der Investierungs- und Rezipierungsgottesdienst sind dabei die geistliche Basis für die innere Ausrichtung.

Zur Ordenslichtvesper versammeln wir uns hinter dem Beausant

OMCT Deutscher Tempelherren-Orden Beausant

 

 

 

 

 

 

und ziehen gemeinsam in die Kirche ein,

OMCT Deutscher Tempelherren-Orden Postulantinnen Postulanten

was für die Neuaufzunehmenden das erste gemeinsame Erlebnis auf dem Weg in den neuen Ordensstand ist. In der noch dunklen Kirche versammeln wir uns im gemeinsamen Gebet um Jesus Christus,

Ordenslichtvesper OMCT Deutscher Tempelherren-Orden

 

 

 

 

 

 

der für uns das Licht ist, das sich selbst verzehrend Wärme und Richtung gibt.

Licht Jesus Christus OMCT Deutscher Tempelherren-OrdenOrdenslichtvesper OMCT Deutscher Tempelherren-Orden

Am Vorabend des nächsten Tages des Generalkapitels wurden in der Ordenslichtvesper aus dem Kreis der Ordensaffiliierten, Ordensangehörige in den Postulantenstand erhoben, so dass nunmehr eine weitere Postulantin und zwei Postulanten das Ordensleben bereichern. Alle drei Neuen im Postulantenstand hatten sich bereits zuvor durch das Ordensseminar auf das große Ziel einer Ordensdame und eines Ordensritters vorbereitet.

Erhebung Postulantenstand OMCT Deutscher Tempelherren-Orden

 

 

TEMPLERKAPELLE IBEN – ZEUGNIS UND BRÜCKE ZUR GEGENWART

OMCT Wappen Hochauflösend neu aIn der Ordensverfassung ist zugrundegelegt, dass wir den historischen Templerorden in zeitgemäßer Form fortführen und uns auch mit der wissenschaftlichen Forschung, die sich mit dem legendären Orden beschäftigt, stetig auseinandersetzen.

Die Ideale in eine zeitgemäße Form zu überführen ist eine Aufgabe, der man sich immer wieder periodisch stellen muss. Aber nur dann, wenn die Ideale im Orden lebendig sind und für Suchende auch erkennbar gelebt werden, ergibt sich die Anziehungskraft, die notwendig ist, um unseren Orden auch in der Zukunftsperspektive lebensfähig zu erhalten. Die Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Forschung ist zwar notwendig, sie muss sich aber nicht zwangsläufig allein mit den damit verbundenen Dokumenten verbinden. Es muss das Interesse aller sein, auch Zeugnisse, die der historische Orden hinterlassen hat, mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Die sichtbaren Hinterlassenschaften des historischen Templerordens, deren Zeugnisse es in Deutschland leider nur wenige gibt, sollten immer wieder aufgesucht werden, um durch eigene Anschauung zu entdecken, dass es sich hierbei nicht um bloße Steine und auch nicht nur um Zeugnisse herausragender Architektur handelt.

Templerkapelle IbenDie Templerkapelle Iben, die sich in einsamer Gegend im rheinhessischen Appelbachtal befindet und komplett von einem Bauernhof umgeben ist, legt Zeugnis einer Komturei ab, die 1258 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Komturei hat sich auch damals mit Sicherheit der Landwirtschaft gewidmet und damit einen Zweig der europäischen Komtureien abgebildet, der sich um die finanzielle Unterstützung der Ordensritter im Heiligen Land kümmerte.

Templerkapelle IbenHier in dieser einsamen Gegend wird man auch heute noch auf das alte Ordensprinzip “ora et labora” ohne besondere Verweise aufmerksam. Gerade im alten Europa war der Templerorden sehr viel näher dem klassischen kirchlichen Ordensideal als der Teil, der sich um die Verteidigung des Heiligen Landes bemühte.

Templerkapelle IbenTemplerkapelle IbenDie äußerlich unscheinbare Kapelle als Rest dessen, was der geschichtliche Verlauf übrig gelassen hat, legt auch heute noch Zeugnis von dem hohen Anspruch des Templerordens ab, dass die Ausführung des Baus zur Ehre Gottes gereichen soll. Die Kapelle selbst wird dem Werkkreis der “Naumburger Meister” zugeordnet, zu dessen Arbeiten unter anderem der Bauschmuck an der Kathedrale zu Reims zählt.

Templerkapelle Iben Lamm Gottes In herausragender Weise findet man im Kreuzrippengewölbe im Gewölbeschlussstein die symbolische Darstellung von Jesus Christus in Form des Osterlamms. Wie wichtig den Templern dieses große christliche Symbol ist, zeigt auch die Wertschätzung durch die Verwendung als Templersiegel.

Templerkapelle IbenDiesen Ort in Erinnerung an die Ordensritter des Templerordens aufzusuchen und im stillen Gedenken zu verharren, ist ein Schritt, in sich selbst dieses Leben auferstehen zu lassen. Einen Teil des vom historischen Templerordens praktizierten klösterlichen Stundengebets gerade hier auszuüben, heißt, die hier abgerissene Vergangenheit in zeitgemäßer Form tatsächlich lebendig werden zu lassen. Wer dies hier spüren kann, wird merken, dass es wie im alten Orden weniger auf das Machen als vielmehr auf das Sein ankommt und kann damit das zeitliche Tor durchschreiten, das uns von der Historie trennt. Templerkapelle Iben

GEDENKEN AN JACQUES DE MOLAY – PERSPEKTIVEN FÜR DIE GEGENWART

OMCT Wappen Komturei OD-SD neu QOMCT Wappen Berlin-Brandenburg neuAnlässlich des Todestages von Jacques de Molay machte sich eine kleine Abordnung des Ordenshauses Berlin-Brandenburg und der Komturei Oberderdingen-Süddeutschland, die auch Gäste dabei hatte, nach Paris auf den Weg. In Gedanken waren beide Ordensgruppierungen miteinander verbunden, weil sie im gemeinsamen Anliegen, aber zeitlich getrennt, dem letzten Ordensmeister und allen bei der gewaltsamen Vernichtung des Ordens getöteten Tempelritter gedachten.

Paris Pont du NeufGedenktafel Molay ParisPont Neuf Paris Deutscher Tempelherren-Orden Komturei Süddeutschland IDie Reise in die Geschichte unseres Ursprungsorden ist mehr als eine Erinnerung an längst vergangene Zeiten, denn unser Orden hat nach der Ordensverfassung den Anspruch, die Ideale des alten Ordens zeitgemäß fortzuführen.

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Großmeister de Molay TodDie Erinnerung an den gewaltsamen Tod hat auch einen Anspruch in die Gegenwart hinein: In der heutigen Zeit wird der Tod immer mehr aus der Erfahrungswelt der Menschen gedrängt und findet abgeschirmt hinter den Mauern der Krankenhäuser, Altenheim und Beerdigungsinstitute statt. Durch das stille Gedenken am Ort der öffentlichen Verbrennung von Ordensmeister Jacques de Molay und dem Präceptor der Normandy Geoffroy de Charnay – das sich immer wieder persönlich erleben lässt – oder durch das gemeinsame Gedenken der Templerorden an diesem Ort wird der Tod aus den Geschichtsbücher herausgeholt und ins öffentliche Bewusstsein gebracht.

Johannes XXIIIIm gemeinsamen Gedenken und Gebet wird das deutlich, was Johannes XXIII. so trefflich im christlichen Sinne beschrieben hat: “Unsere Toten gehören zu den Unsichtbaren, aber nicht zu den Abwesenden.” In den Ordensgottesdiensten gedenken wir in besonderer Weise auch unserer verstorbenen Ordensschwestern und Ordensbrüder und sind ihnen damit verbunden. Dies ist gleichzeitig auch die lebendige Fortführung der Tradition des Ursprungsordens.

Im Gedenken an Jacques de Molay und der gewaltsamen Vernichtung des Templerordens verbindet sich aber auch eine zweite wichtige Perspektive für den Anspruch des heutigen Wirkens des Ordens:

Das Gedenken an dieses schreckliche Ereignis muss auch eine Handlungsperspektive für die Gegenwart beinhalten und damit Sinnhaftigkeit für das heutige Handeln stiften.

Wer das damalige Unrecht der politisch motivierten Verfolgung und Vernichtung beklagt, kann nicht wegschauen, wenn auf der Welt auch heute noch Andersdenkende von den politisch Mächtigen wie zu Zeiten des alten Ordens verfolgt und getötet werden. Dies würde auch dem in der Ordensverfassung zugrundegelegten Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung widersprechen. An den Ordensgliederungen und an jedem einzelnen Ordensangehörigen liegt es, nach Wegen zur Umsetzung dieses hohen Anspruchs zu suchen und erkannte Möglichkeiten gemeinsam mit anderen zur Verwirklichung zu verhelfen.

OSTERN: HERAUSFORDERUNG STATT HOFFNUNG? – von Ordensprior Dr. Schneider

KarfreitagEigentlich kommen uns allen – nach dem ruhigen, traurigen, bei vielen in Melancholie verbrachten Karfreitag, der uns alle quasi zur Ruhe zwingt – die Osterfeiertage gerade recht.

OstereierDie sich in ihrer Pracht langsam entfaltende Natur lockt ins Freie und die Kinder sind in gespannter Erwartung, da sich Ostereier und viele andere angenehmen Süßigkeiten dort in Verstecken finden lassen. Auch die Erwachsenen sehnen den Tag herbei, da damit die lange Fastenzeit ein Ende hat. Wer sich hier von den Traditionen des historischen Templerordens leiten lässt, muss allerdings feststellen, dass die damaligen Ordensritter im Vergleich zu uns heute in einer permanenten Fastenzeit gelebt haben und dennoch wie wir die Freude auf das Osterfest in sich trugen. Kritsch betrachtet müssen wir feststellen, dass wir auf einem “sehr hohen Niveau fasten”, wenn wir von unseren heutigen Ansprüchen ausgehen.

Die aufeinander folgenden Tage Karfreitag und Osternacht beinhalten in dieser Konzentration die ganze Problematik des menschlichen Lebens mit und ohne Glaube. Der Tod ist auch von Atheisten nicht negierbar und ist das Ende unseres menschlichen Lebens. Es lässt sich aber vielfach feststellen, dass auch der Tod aus dem menschlichen Bewusstsein gedrängt wird, da man sich nicht gern damit beschäftigt und dennoch unversehens durch den Tod eines Angehörigen oder Bekannten gleichsam mit der Nase darauf gestoßen wird.

Die Atheisten haben aber im Gegensatz zu den Verdrängenden das Bewusstsein, dass es nur dieses Leben gibt, das so gelebt werden sollte, dass man am Ende des Lebens möglichst wenig Defizite spürt. Aber selbst bei denen, bei denen man den Glauben verortet, bei uns Christinnen und Christen, geht es oftmals nur um ein Bemühen, im Sinne Jesu Christi das Leben zu meistern. Der Glaube endet aber oftmals an der Schwelle zur Auferstehung, die die eigentliche Erlösung der Menschen darstellt.

AuferstehungHier liegt die wahre Herausforderung, aus der Hoffnung erwachsen kann: Den Tod, den Jesus Christus besiegt hat, als Tür zur Auferstehung zu begreifen, bringt durch den österlichen Glauben bereits Änderungen im jetzigen Leben, die spürbar sind und die die sichere Basis für die Osterfreude sind.