(Predigtgedanken zum 1. Advent: Mt 24:29-44, Jes 2:1-5, Röm 13:11 – 14a)
In der dunklen Jahreszeit sorgen wir für viel Licht. Trotzdem bleibt das Leben für manchen Menschen dunkel. Gott kommt in unser Leben, um es hell zu machen.
Artikel lesen(Predigtgedanken zum 1. Advent: Mt 24:29-44, Jes 2:1-5, Röm 13:11 – 14a)
In der dunklen Jahreszeit sorgen wir für viel Licht. Trotzdem bleibt das Leben für manchen Menschen dunkel. Gott kommt in unser Leben, um es hell zu machen.
Artikel lesen(Predigtgedanken zum 33. So. i. Jkr. / vorletzten So. i. Kj – LK 21:5-13; MAL 3:19b-20; 2.THESS 3:7-12)
GOTT IST IM KOMMEN
Wenn wir mitten in der Feier der Eucharistie unseren Glauben an die Gegenwart des erhabenen Herrn bekennen, heißt es: “Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.” Das Wort “Kommen” gehört zu den Schlüsselworten der Bibel. Es ist ein wichtiger Teil der Selbstoffenbarung des jüdisch-christlichen Gottes. So heißt es zum Beispiel in der Offenbarung des Johannes: “Gott spricht: Ich bin das Alpha und das Omega, der ist, der war und der kommt’” ( Joh 1:8). Es lautet nicht, wie zu erwarten wäre, “der sein wird”!
Artikel lesen(Predigtgedanken z. Fest Allerseelen / 20. So. n. Trinitatis: Joh 11:17-27; 2 Makk 12:43-45; 1 Thess 4:13-18)
ALLERHEILIGEN – ALLERSEELEN
Unmittelbar nach dem Fest Allerheiligen lädt uns die Kirche ein, aller Verstorbenen zu gedenken, wobei man die früher übliche Eingrenzung auf verstorbene Christgläubige, um deren Seelenruhe gebetet wird, wohl außer Acht lassen darf. Immer noch wird freilich die Gebetsformel verwendet „Herr, gib allen verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe“. Christus ist aber nicht nur für diese gestorben, sondern alle Menschen sind in das Geschehen der Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehung eingebunden. Ihrer aller will die Kirche heute fürbittend gedenken.
Artikel lesen(Predigtgedanken z. 29. So. i. Jkr. / 18. So. n.Trinitatis; Lk 18:1-8; Ex 17:8-13; 2. Tim 3:14-4:1-2)
DIE LEIDENSCHAFT EINER EINFACHEN FRAU
Er sah sie am liebsten nur von hinten – wenn überhaupt. “Zänkisches Weib” nannte er sie, “Hexe”, “Ziege”, „Mistvieh“. Aber sie war hartnäckig. Ständig stand sie vor seiner Tür.
Sie lauerte ihm auf, lief ihm hinterher, ließ ihn nicht aus den Augen. Nachts erschien sie ihm sogar im Traum. Manchmal glaubte er schon, Gespenster zu sehen. Stand er vor dem Spiegel, sah er den Richter vor sich. Aber es war ihm unheimlich. Was für ein Richter! Du fürchtest weder Gott noch Menschen, sagte er sich – aber dieses Weib! Soll sie doch haben, was sie will.
Artikel lesen(Predigtgedanken zum 27. So. i. Jkr / 16. So. n. Trinitatis, Lk 17:5-10, Hab 1:2-4; 2:2-5, 2 Tim 1:6-14)
DÜSTERE AUSSICHTEN
Habakuk müssen Sie kennenlernen! Den kleinen unbekannter Propheten ohne glanzvollen Namen, der sich aber mächtig ins Zeug legt. Seine Geschichte lässt sich auch nur andeuten. Die Menschen, die er begleitet, ermahnt und tröstet, sind in einer katastrophalen Situation. Die Zukunftsaussichten sind düster, der Blick auf die Vergangenheit ratlos, die Gegenwart nur ein großes Loch. Letztlich tut es nicht einmal etwas zur Sache, was da alles in der kleinen und großen Politik über die Köpfe wächst. Die kleinen Leute zucken mit den Achseln, weil sie eh’ nichts mehr erwarten, die großen reden um den heißen Brei, obwohl die Schüsseln längst leer sind. Was Habakuk beherzt in Worte fasst, wird zu einem Gebet:
Artikel lesen(Predigtgedanken z. 25. So. i. Jkr. / 13. So. n. Trinitatis ; Lk 16:1-13, Am 8:4-7, 1 Tim 2:1-8)i
VORAUSSICHT
Im Wirtschaftsteil der Zeitungen lese ich in den letzten Wochen immer wieder über den drohenden Facharbeitermangel. Dieser soll eine große Gefährdung für einen möglichen wirtschaftlichen Aufschwung sein. Es werden Stimmen laut, die beklagen, dass in früheren Jahren zu wenig ausgebildet wurde. Jetzt wird die Wirtschaft angemahnt, Jugendliche auszubilden. Zum einem, damit genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden, zum anderen, damit jungen Menschen eine Lebensperspektive geboten wird. Andererseits sind doch Fachkräfte scharenweise eingereist?!
Artikel lesen(Predigtgedanken z. 23. So. i. Jkr. / 12. So. n. Epiph., Lk 14:25-33, Weish 9:12-19, Phlm 9b-10, 12-17) Jesus ruft Menschen in seine Nachfolge. Er erwartet von ihnen aber, dass sie aus ihrem kleinen fein kalkulierten Leben heraustreten und ihr Vertrauen ganz auf Gott setzen.
Artikel lesen(Predigtgedanken zum 21. So.i.Jkr. / 10.So.n.T.; Lk 13:22-30; Jes 66:18-21; Hebr 12:5-7, 11-13)
Vielleicht kennen Sie noch den Schlager: Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind… Dieses Schunkellied mag uns zwar bei diversen Festen den Ernst der Lage vergessen lassen, wird aber im Alltag von kaum jemand als bare Münze genommen. Auch wenn wir an einen barmherzigen und verzeihenden Gott glauben, kommt es dadurch nicht zu einer Bedeutungslosigkeit unserer Handlungen und unserer Lebensführung.
Auch wenn unsere Gesellschaft häufig vorgibt, dass wir ja alle nicht wirklich schuld sind, weil wir unseren Prägungen und Umwelteinflüssen ausgeliefert und daher nicht zur Verantwortung zu ziehen sind, bleibt die Frage nach eine gerechten Beurteilung unserer Taten nach diesem Leben.
Die Frage, wer in den Himmel kommt, und wie viele und unter welchen Bedingungen dieses Ziel erreichen werden, beschäftigt immer wieder Menschen. Das Bild mit der Engen Tür hat dabei aber so seine Tücken.
(Predigtgedanken zum 19.So.i.Jkr. / 8.So.n.Trinitatis; Lk 12:32-48, Weish 18:6-9, Hebr 11:1-2,8-19)
Verstehe ich richtig? Der Herr hat sich auf eine Hochzeit begeben – und ich soll auf ihn warten? Ohne dass er mir sagt, wann er kommt? Halt! Mag sein, dass Herren Allüren haben, aber am Abend ziehe ich mir den Rock aus und lösche das Licht. Ich schau auf die Uhr: Morgen ist auch noch ein Tag!
Fast schmeichelnd erzählt Lukas, aus dessen Feder heute die Frohe Botschaft ist, dass der Herr, wenn ich denn auf ihn warte, die Verhältnisse umkehrt: Er zieht sich die Schürze an, bittet mich zu Tisch – und bewirtet mich. Nicht Fingerfood, schnelle Küche oder so – ein richtig tolles Mahl. Wenn ich schon nicht auf der Hochzeit dabei sein konnte – jetzt bin ich sogar die Hauptfigur. Haken ist nur: wachen. Ihn erwarten. Ihm entgegengehen. Sprich: Gestiefelt und gespornt. Mach das Licht nicht aus, sage ich mir. Es ist doch nur die eine Nacht.
Aber die Bilder purzeln dann doch durcheinander. Ich lege mich nicht zur Ruhe – aber der Herr kommt auch nicht. Wie lange ich jetzt schon warte!
(Predigtgedanken zum 17. So.i.Jkr. / 6. So.n.Trinitatis Lk 11:8–13; Gen 18:20–32; Kol 2:10-14)
Das Vaterunser war und ist Anlass zu tiefen Betrachtungen zu den einzelnen Bitten. Die letzte Bitte hat es besonders in sich: Führe uns nicht in Versuchung. In ihr schließt sich der Kreis zum Beginn des Gebetes mit der intimen Anrede Gottes als Papa. Es geht um das Vertrauen in Gott, das auch in den größten Herausforderungen des Lebens trägt.
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