Brot für die Welt – Spende im Rahmen des 61. Generalkapitels

Im Rahmen des Festakts des zurückliegenden Generalkapitels, wurden wir durch einen Beitrag des Gasts Herrn Uwe Becker, über die Arbeit von “Brot für die Welt” informiert. Herr Uwe Becker ist der Beauftragte Brot für die Welt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Im Rahmen der vorweggegangenen Kommunikation, wurde der Orden auf ein Projekt von Brot für die Welt aufmerksam. Das Bildungszentrum im Tal der Christen.

Foto: Spendenübergabe an die Diakonie

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61. Generalkapitel zu Hannover

+++ Pressemitteilung +++

61. Generalkapitel des Deutschen Tempelherren-Ordens vom 04.05. bis 06.05.2018 in Hannover

Ritterschlag für soziales Engagement und moralische Stärke

Hannover: Ordensdamen und Ordensritter aus ganz Deutschland und den Nachbarländern kommen
vom 04.05. bis 06.05.2018 in Hannover zusammen, um das 61. Generalkapitel zu begehen und das
901. Templerjahr auszurufen.

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Nachhaltige Unterstützung der Integration christlich-persischer Flüchtlinge – Sommerausflug der Komturei Michaelis-Niedersachsen

Die Komturei Michaelis Niedersachsen hat dem Flüchtlingsprojekt der Gartenkirche Hannover drei Laptops zur Unterstützung der Integration christlicher Flüchtlinge aus dem persisch, kurdischen Kulturkreis übergeben. Das Projekt wird schon seit 2013 erfolgreich von der Gartenkirche incl. regelmäßiger Deutschkurse durchgeführt. Ziel ist die erfolgreiche Integration der Teilnehmenden in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt.

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FACETTEN FÜGEN SICH ZUM GANZEN – VORABEND EINES GENERALKAPITELS

Auch wenn es Ordensleben in Begegnungen der Komtureien und Ordenhäuser gibt, ist dies dennoch nur ein kleiner Teil des alltäglichen Lebens. Jeder von uns ist immer auf dem Weg an der eigenen Einstellung zu arbeiten, dass dies nicht nur ein punktueller Teil des Lebens ist und ansonsten eine untergeordnete Rolle spielt. Dies gilt umso mehr für diejenigen Ordensangehörigen, denen es zumindest noch nicht vergönnt ist, im Umkreis des eigenen Wohnortes zumindest ein Ordenshaus vorzufinden oder die daran beauftragt arbeiten, ein Ordenshaus aufzubauen.

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Familientag der Komturei Michaelis-Niedersachsen im Heide Park Soltau

Zum ersten Sommerausflug der Komturei Michaelis/Niedersachsen, konnten wir 27 Teilnehmer zwischen 3 und 75 Jahren im Heide Park in Soltau begrüßen.

Das erstmalig angebotene Programm galt vor allem den Familien der Ordensangehörigen und deren Kindern sowie Freunden und Gästen.

Neben Ordensangehörigen aus Frankreich, sowie Gästen aus Ungarn freuten wir uns ganz besonders über die Teilnahme des Integrationsprojektes der Gartenkirche St. Marien Hannover um Pastor Dohrmann mit insgesamt 12 christlichen Teilnehmern aus Syrien und Afghanistan.

Hierbei konnten wir das Angebot der Gemeinde zur nachhaltigen Integration der christlichen Migranten und Flüchtlinge mit unserem Ausflug unterstützen.

Bei sommerlichen Temperaturen waren ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen die Holzachterbahn Colossos, das neue Drachenland sowie die Wildwasserbahn angesagt – andere  Teilnehmer bevorzugten doch eher die Panoramabahn.

Es war also für jeden etwas dabei!

Somit ging ein schöner, anstrengender Tag leider viel zu schnell zu Ende!

Wir freuen uns daher schon auf den nächsten Familientag im Sommer 2017!

ORDENSLICHTVESPER ALS GEISTLICHER AUFTAKT DES ORDENSSEMINARS

Zum Beginn des zweitägigen Ordensseminars, das in diesem Jahr in Berlin-Tempelhof stattfand, trafen sich alle Teilnehmer und Ordensangehörigen in der Tempelhofer Dorfkirche.

Die Lichtvesper ist eine Form des Wortgottesdienstes, die an Elemente aus der alten Kirche anknüpft.

Sie wird am Abend gesungen, um den Tag ausklingen zu lassen. Sie ist reich an Symbolen (Weihrauch und Kerzen), tiefen Gedanken und wunderbaren Melodien. Liedrufe und Psalmverse, Hymnen und Gebete, Schrifttexte und Zeiten der Stille wechseln sich einander ab.

Sie ist eine gemeinschaftliche Gebetsform, geeignet, um zu innerer Ruhe zu kommen, die Gedanken auf Wesentliches zu konzentrieren und die Erlebnisse des Tages zur Einheit werden zu lassen.

Die Stimmung ist von einer tiefen inneren Freude geprägt und regt uns an, uns zur Nacht in großer Gelassenheit in die Hände Gottes fallen zu lassen.

DIE TEMPELRITTER SIND ZURÜCK: GRÜNDUNGSAKT FÜR NEUES ORDENSHAUS IN DER DORFKIRCHE

 

OBr. David u. OBr. Wedemeyer Foto: Berliner Woche

Tempelhof. Am 30. Oktober haben sich die Tempelritter – Gründungsväter und Namensgeber des Bezirks – mit einem feierlichen Gottesdienst offiziell zurückgemeldet und an alter Stelle ein neues Ordenshaus gegründet.

Der neue Berlin-Brandenburger Ordensstandort befindet sich unter dem Dach der historischen Dorfkirche und Komturei Tempelhof am Reinhardplatz. Der Kirchenbau wird um das Jahr 1200 datiert und soll eine direkte Gründung des geistlichen Templerordens auf der Teltower Hochebene gewesen sein. Auch die Entstehungsgeschichte der Nachbargemeinden Marienfelde und Mariendorf samt dem Bau ihrer historischen Feldsteinkirchen ist eng mit den Tempelrittern verknüpft.

Nur im Fall Lichtenrade sind die Historiker unschlüssig. Ihr ursprüngliches Eigentum fordern die Nachfahren der legendenumwobenen Ordensritter aber nicht zurück. “Wir sind hier lediglich Gast beziehungsweise Partner der hiesigen Gemeinde und nicht Teil der Kirche”, so der zur Feier des Tages aus Oberderdingen angereiste Ordensmeister des Deutschen Tempelherren-Ordens, Prior Dr. Manfred Schneider, zur Berliner Woche.

Zurzeit beanspruchen in Deutschland etwa über 1000, weltweit rund 30 000 Tempelritter die Nachfolge der historischen Vorbilder des 1118 von Hugo de Payens und acht weiteren französischen Rittern gegründeten und nach dem Tempelberg in Jerusalem benannten Ordens, auch als “Die Arme Ritterschaft Christi vom Tempel Salomonis” ein Begriff. Die Gründung der Komturei Tempelhof fand damals in der einstigen Ordensprovinz Alemania et Slauia (auf der Teltower Platte) statt. Am Freitag, 13. Oktober 1314 (der Freitag gilt seitdem weithin als Unglückstag), hatte der französische König Philipp IV. (“der Schöne”) den Orden dann mit Unterstützung des Papstes gewaltsam auflösen lassen und verboten. Viele Templer wurden verhaftet und ihr letzter Großmeister Jacques de Molay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nun sind die Tempelritter wieder in Tempelhof und firmieren als christlich-ökumenischer Ritterorden mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus. Neben dem Erhalt der uralten Symbole und der alten Rituale wollen sich die Neu-Templer vornehmlich sozialen Projekten widmen.

(Horst-Dieter Keitel von der Berliner Woche)