(Predigtgedanken zum 29. So.i.Jkr. / 18. So. n. Tr.; Mt 22:15-21, Jes 45:1, 4-6; 1 Thess 1:1-5b)
JERUSALEM UND BABYLON
Von dem tiefgründigen, jedoch vielfach unbekannten Schriftsteller Reinhold Schneider, einer Säule der katholischen Geisteswelt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, stammt ein interessantes Wort, mit dem er die Existenz heiliger Frauen zu beschreiben suchte. Dieses Wort mag wohl aber nicht nur für heilige Frauen, sondern genauso für heilige Männer gelten, für alle leuchtenden Vorbilder unseres Glauben wie zuletzt für uns Christen insgesamt, weil wir alle zur Heiligkeit berufen wurden und durch Gott in seinen Sakramenten bereits geheiligt sind.
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